Hongkong im Perflussdelta – Zwischen Tradition und Moderne - 1.Teil

von Peter Grundler aus Friedberg | am 15.03.2010 | 433 mal gelesen | 3 Kommentare | 0 Bildkommentare | 4 Bilder
 

Wir starten unsere aufregende Reise bei minus 8 Grad und Schneegestöber. Nach 11 Stunden Nonstop-Flug kommen wir ausgeschlafen und erholt abends in Hongkong an und starten gleich durch zur Hafenrundfahrt mit leckerem Dinner bei grandiosem Ausblick auf die Skyline. Jeden Abend um 20:00 Uhr findet hier eine spektakuläre Lasershow statt .

Den nächsten Morgen beginnen wir aktiv: Tai Chi – diese Art der Körperbeherrschung wird überall auf öffentlichen Plätzen praktiziert und jeder darf mitmachen.
Nach dieser sportlichen Herausforderung lernen wir nun Hongkong Island kennen. Wir flanieren an der bunten Hollywood Road und bestaunen die bekannte Rolltreppe, die mit 800 Metern die längste der Welt ist. 50.000 Menschen befördert sie täglich auf und ab. Während unserer Fahrt in der zweistöckigen Straßenbahn entdecken wir viele kleine, weihrauchgeschwängerte Tempel zwischen den Hochhäusern und Luxushotels mit Sterneköchen.
Weiter geht es mit der Peak-Tram auf die höchste Erhebung Hongkongs, den Victoria Peak, von wo aus wir einen gigantischen Ausblick über die ganze Stadt haben. Mit weiteren öffentlichen Verkehrsmitteln, machen wir uns auf den Weg zum ehemaligen Fischerdorf Stanley, wo wir an der Promenade entlang bummeln und bei einem Tässchen duftenden Jasmin Tees das rege Treiben beobachten.
Auf dem Rückweg machen wir an der bekannten Repulse Bay Halt um den schönen Strand und die vornehmen Wohnviertel zu bestaunen. Dort gibt es ein Haus mit einem großen Loch in der Mitte. Hier wurde auf gutes „Feng-Shui“ geachtet, damit der Drache aus den Bergen hindurchfliegen kann.....sehr spannend...
Nun setzen wir mit der Fähre nach Kowloon über, dem anderen Teil Hongkongs. Dort erleben wir die quirlige Stadt auf den vielen, bunten und verschiedenen Märkten: Nachtmarkt, Ladysmarket, Goldfischmarkt, Vogelmarkt... hier gibt es alles was das Herz begehrt. Zwischen den riesigen, sehr modernen und edlen Wolkenkratzern kaufen die Menschen ihre Lebensmittel ein – manche Speisen leben auch noch... Die Gegensätze sind unglaublich und wir staunen und staunen.
Abends schnuppern wir die erste Glücksspiel-Luft: Wir besuchen die Pferderennbahn. Hier im „Happy Valley“ wetten jeden Mittwochabend 20.000 Zuschauer auf die rasenden Pferde. Wir treffen sogar den einzigen deutschen Jockey Hongkongs und dürfen ihm geheime Insider-Tipps entlocken.
Unbedingt wollten wir auch noch die Grüne Lunge Hongkongs besuchen: Die New Territories. Diese Halbinsel, genannt Sai Kung, gehört zu den beliebtesten Wander- und Wassersportgebieten. Hier erleben wir ein ganz anderes Hongkong – die Bauern leben dort noch in kleinen, traditionellen Fischerdörfern. Ein alter Fischer lädt uns gleich in sein Haus ein, um uns stolz seinen größten Fang zu zeigen.
Leider geht unsere Zeit in Hongkong auch schon wieder zu Ende.
Die Gegensätze und die Vielfältigkeit dieser Stadt haben mich verzaubert. Moderne Wolkenkratzer, zwischen alten Tempeln und betenden Menschen mit Räucherstäbchen, traditionelle Märkte und riesige Shopping-Malls. Es gäbe noch vieles zu erzählen, diese Stadt und ihre Menschen haben mich wirklich berührt. Aber noch besser: Erleben Sie es selbst! – Auf nach Hongkong!

Text: Simone Weiß, TUI Reisecenter Friedberg

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3 Kommentare zum Beitrag
6
Michael Stegherr aus Friedberg am 19.03.2010 um 22:26 Uhr  
1.577
Matthäus Felder aus Lichtenstein am 14.05.2010 um 00:23 Uhr  
16
Sabine Weiß aus Todtenweis am 18.06.2010 um 20:06 Uhr  
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