Früher wurde in diesen Faschingstagen nur das Allernotwendigste getan

Friedberg: Fasching | An den Faschingstagen wurde auf den Feldern und im Weinberg nur das Allernotwendigste getan, ansonsten ruhte sie Arbeit.
Am Faschingsdienstag aß man sich im Hinblick auf die Fastenzeit noch einmal so richtig satt.
Allerorts ruhte die Arbeit, selbst das Spinnen war nicht erlaubt. So hieß es: „Wenn am Fastnachtssonntag das Spinnrad geht, beißen die Mäuse den Faden ab.“
In einigen Gegenden Deutschlands wurde der Faschingssonntag „feister Sonntag“ genannt, der Faschingsmontag „feister Montag“ oder „blauer Montag“.
Der Aschermittwoch galt als guter Aderlasstag. Er war aber zudem ein Schwendtag, weil an diesem Tag Luzifer aus dem Himmel gestürzt wurde. Mit ihm begann die Fastenzeit; die Altäre in der Kirche wurden blau verhängt. Die Asche aus der Kirche wurde daneben als Abwehrmittel gegen schädigende Einflüsse auf die Felder gestreut.

Bauernregeln meinen
Gibt’s in der Fastnacht viele Sterne,
dann legen die Hühner gerne.

Oder

Fällt am Rosenmontag Schnee,
rufen die Apfelbäum‘ Juchhe.

Oder

Fastnacht schön – Blümlein bald erstehn

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Erika Walther aus Augsburg am 17.02.2012 um 17:26 Uhr  
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Nicole Jahnel aus München am 17.02.2012 um 19:52 Uhr  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen am 18.02.2012 um 11:46 Uhr  
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Heidrun Preiß aus Bad Arolsen am 20.02.2012 um 15:30 Uhr  
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