Der Friedberger Faschingszug - Rückblick auf den Friedberger Fasching 2014 - Teil 3

Der 2014er Friedberger Faschingszug war mit 15.000 Besuchern auf's Neue der große Besuchermagnet in der Wittelsbacher Region.
Friedberg: Ludwigstraße |

Tradition und Besuchermagnet - für 15.000 Besucher war, nach Auskunft von Veranstaltungsleiter Frank Büschel, der Friedberger Faschingszug wieder die Attraktion des 2014er Faschingsdienstags.

Gigantische Wagenzüge, für die es manchmal in den den Kurven der Ludwigstraße richtig eng wurde und bunte, themenreiche Fußgruppen formten einen Gaudiwurm der für die Kleinen Maschkerle oft nicht genug Süßigkeiten ausspucken konnte. Angeführt von der fußballbegeisterten städtischen Jugendkapelle Friedberg unter der Leitung von Andreas Thon boten die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm. Viel Wilder Westen und jede Menge Asterixe und Obelixe zogen die Ludwigstraße entlang. Im großen Wagen des Ottmaringer Rederzhauser Caneval Club (ORCC) Friedberg hatten sich im kommunalen Wahljahr neben dem noch amtierenden Friedberger Bürgermeister Dr. Peter Bergmair alle Friedberger Bürgermeisterkandidaten sortiert und grüßten bonbonschwer ins Wahlvolk.

Der Klimawandel war das Motto der Hügelsharter Pinguine, die ein riesiges Schiff durch die Ludwigstraße manöverierten. Das Space-Shuttle der NASA aus Mering hatte sich die Friedberger Ludwigstraße als Landbahn gewählt und hüllte im Anflug alles in dichten Nebel. Der Tschik e.V. aus Tödtenried hatte sich den "Bauer sucht Frau"-Fernsehulk als Wagenthema gewählt. Originelle Fußgruppen lockerten den Zug mit lustigen Ideen auf. Als "Made in Friedberg" krabbelte eine grüne, gut gelaunte Frauentruppe durch die Straße und Josef Reiner kleine Flugzeuge waren in der Warteschleife im Anflug zum Berliner Flughafen. Mit dabei: TÜBIK, der Türkische Bildungs-, Integrations- und Kulturverein aus Friedberg.

Es sind aber auch die vielen, bunten Masken der großen und kleinen Besucher am Straßenrand, welche jedes Jahr dazu beitragen, dass der Friedberger Faschingszug zur regionalen Attraktion geworden ist. Auf dem Friedberger Marienplatz machte Radio Fantasy Stimmung und gute Laune und schnell schlängelte sich eine Riesenpolonaise als Gaudiwurm durch den Platz. Friedberg, die altbaierische Herzogstadt im Wittelsbacher Land, zeigt auch im 750. Jubiläumsjahr die Freude am Fasching, der mit einer wieder hervorragenden Organisation ohne Zwischenfälle verlaufen ist.

Text: Franz Schjerer
Bilder: Franz Scherer, Sabina Scherer - alle Rechte vorbehalten!
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 05.04.2014
myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 22.12.2014
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