Bienenkönigin, Arbeiterinnen und Drohnen

Florian Wurzer, ein junger doch schon sehr kundiger Imker
Friedberg: Lehrbienenstand | Gerne informierten sich einige interessierte CSU Stammtischler beim Friedberger Lehrbienenstand über die Welt der Bienen. Vor 150 Jahren gegründet und mit heute über 100 Mitgliedern ist dieser Imkerverein mit seinen sechs vereinseigene friedlichen Bienenvölkern immer wieder ein Anziehungspunkt in Friedberg. CSU Ortsvorsitzender Florian Fleig begrüßte die CSUler herzlich, bevor Florian Wurzer, ein Mitglied im Beirat des Vereins zuerst mal einen Streifzug durch Mythologie und Geschichte von Biene und Honig führte. Dafür hat er unter Anderem einen Bienenkorb zum Vorzeigen
Ein vollständiger Naturbau ist heute in der Imkerei eher eine Seltenheit. Meist gibt der Imker den Bienen vorgefertigte Mittelwände, an denen sie nur noch die vorgeprägten Zellen auszubauen haben.
Bei einem 2-Waben-Schaukasten, konnte die Gruppe sich selbst ein Bild machen, wie die Bienenkönigin, die Arbeiterinnen und Drohnen hinter Glas leben. Sofort wollte man die Königin sehen. Nach einer Weile entdeckte Florian Wurzer die Königin, auch Weisel genannt. Für den normalen Besucher an einem blauen Punkt auf dem Rücken zu erkennen. Dieser wurde der jungen Königin letztes Jahr vom Imker getupft. In diesem Jahr werden neue Königinnen mit einem weißen Punkt markiert. So weiß der Imker je nach Farbe, wie alt die Weisel ist und ausgemustert gehört, was nach ca. 4 Jahren passieren kann. Nicht nur am Punkt erkannte man die Königin. Sie war auch an ihrem langen Hinterleib zu erkennen. Sie ist das einzige voll entwickelte Weibchen im Bienenvolk.
Bis zu 2000 Arbeiterinnen sind in diesem Schaukasten beschäftigt. Sie leben im Gegensatz zur Königin im Sommer ca. 6 Wochen, die Winterarbeiterinnen doppelt so lange, da diese keine Nachkommen zu pflegen haben. Die Arbeiterinnen haben im Laufe ihres Lebens viel zu erledigen, denn sie sorgen für alles. Zunächst sind sie Putzbienen, dann Ammen für die Bienenlarven, dann Baumeister der Waben. Sie bereiten den begehrten Honig, verarbeiten Blütenstaub und bilden den königlichen Futtersaft. Schließlich fliegen sie aus, um Vorräte zu sammeln.
Die männlichen Bienen, oder Drohnen genannt, haben nur die Aufgabe der Paarung mit einer Jungkönigin. Erkennen konnte man sie an der etwas plumpen Figur. Sie verrichten keine Arbeit und sind einem auch gleich sympathisch, weil von ihnen keine Gefahr eines Stiches ausgeht ;-) Nicht nur der Stachel fehlt, sondern auch die Sammelbeine, warum er auch nach getaner Paarung von den Arbeiterinnen entsorgt wird.
Nach dieser Studie durfte die Gruppe auch die 6 Bienenvölker besuchen. Doch das in sicherer Entfernung. Auch wenn die Bienen sich nur verteidigen. Diese Arbeit wollten wir ihnen doch ersparen. Wurzer erklärte nun einiges Werkzeug des Imkers und deren Bedeutung und musste viele Fragen beantwortet.
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7 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 03.06.2016 | 18:39  
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 03.06.2016 | 19:08  
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Christl Fischer aus Friedberg | 03.06.2016 | 19:46  
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Erika Walther aus Augsburg | 04.06.2016 | 15:04  
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Christl Fischer aus Friedberg | 04.06.2016 | 16:42  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 05.06.2016 | 19:58  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 06.06.2016 | 10:39  
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