Rotes Kreuz besucht Friedberger Moschee

von Manuela Krämer aus Mering | am 13.03.2009 | 983 mal gelesen | 1 Kommentar | 0 Bildkommentare | 2 Bilder
(v.l.n.r): Tahsin Coskun (islam. Kultusgemeinde) mit Manuela Krämer, Elke Kinner, Rüdiger Duden, Melek Turan vom BRK

Die meisten der türkischen Anwesenden interessierten sich am Infonachmittag für den Blutspendedienst und die Angebote für Kinder. Den Mitarbeitern des BRK ist vor allem die Integration ausländischer Mitbürger wichtig.

Anlass für den Besuch im Islamischen Kulturzentrum am Sonntag, den 1. März war es, türkische Einwohner des Landkreises über die vielfältigen Angebote des Bayerischen Roten Kreuz (BRK) zu informieren und zum Mitmachen anzuregen. Murat Isik, neuer Hodscha der Friedberger DITIB-Moschee, sowie Tahsin Coskun, Vorsitzender der islamischen Kultusgemeinde, begrüßten die Gäste.

Rotes Kreuz = Roter Halbmond = Roter Kristall

Die wichtigste Frage der zahlreichen Anwesenden, klärte Elke Kinner, Beauftragte für das Ehrenamt des BRK, vorab: Das Rote Kreuz im Logo sei kein Christussymbol, sondern die umgekehrte Schweizer Flagge, die man 1863 zu Ehren des Gründers, Henry Dunant, zum internationalen Schutzzeichen wählte. Mittlerweile hinzugekommen sind der Rote Halbmond und der Rote Kristall. Doch abgesehen von der unterschiedlichen Bezeichnung „Rot-Kreuz-„ und „Rot-Halbmond-Bewegung“, verfolgen alle Gemeinschaften weltweit ein Ziel: Menschen zu helfen.

Viele Fragen, viel Interesse – so machen Infonachmittage Spaß!

Wie sicher ist die Blutspende, was muss man dabei beachten? Elke Kinner erklärte den Ablauf im Detail. Was Kindern außer Erste-Hilfe-Lehrgängen noch alles im Roten Kreuz geboten wird, und dass Mädchen und Jungen beim Zeltlager selbstverständlich getrennt übernachten beantwortete Rüdiger Duden, Jugendleiter des BRK-Aichach-Friedberg. Sehr interessiert hat auch das für Herbst 2009 geplante Zusatzseminar „Bewerbungstraining“, das die ehrenamtliche Mitarbeiterin Manuela Krämer anbieten wird, zumal hier nicht nur bei jungen Menschen mit Migrationshintergrund großer Bedarf herrscht. Zur Freude der Rot-Kreuzler entschlossen sich bereits einige Anwesende für die ehrenamtliche Mitarbeit. Zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung gab es eine kleine Tombola und ein nettes Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, bei dem weitere Fragen in Einzelgesprächen geklärt werden konnten. Mehr zum Thema Integration und den Angeboten des BRK Aichach-Friedberg gibt es auf der Internetseite www.kvaichach-friedberg.brk.de oder unter der Service-Nummer 0821 / 2 60 76-0.

Manuela Krämer

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 25.03.2009
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Gisela Fäustle aus Erkheim am 31.08.2010 um 20:03 Uhr  
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