Großer Besucherandrang beim Adventbasar der Gemeinschaftsschule Freisen

Die Freisener Schüler/innen Sarah Lauer, Janine Müller und Benedikt Kloos (von links) waren, wie viele Mitschüler, Lehrer und Besucher, passend zum alpenländischen Thema gekleidet.
Freisen. Was sich in den Vorjahren in Bezug auf Angebotsfläche und Besucherzahlen bereits angedeutet hatte, wurde in diesem Jahr Wirklichkeit: Der Adventbasar der Gemeinschaftsschule Freisen erreichte eine neue Dimension. Das Hauptgebäude der Schule reichte nicht mehr aus. In das Marktgeschehen mit einbezogen wurden nicht nur beträchtliche Teile des Pausenhofs, sondern auch der ansonsten verschlossene Innenhof. Und dennoch drängten sich die Besucher schon einige Zeit vor der offiziellen Eröffnung in den Fluren und Klassenräumen. Alle 29 Klassen hatten sich unterdessen in teilweise wochenlanger Vorbereitungszeit – zumeist am Nachmittag – auf den Besucheransturm eingestellt und ihr Angebot abgestimmt auf das vorweihnachtliche Markttreiben. Unter dem Motto „Weihnacht in den Bergen“ kamen zahlreiche Artikel in die Auslagen, die den betont rustikalen Charakter unterstreichen halfen.
Klare Favoriten im diesjährigen Angebot: Eulen, vertreten in Holznachbildungen, als Taschen, Dekos oder sogar Keksen. Zu ihnen gesellten sich in trauter Eintracht Wichtel, Schneemänner und Engel. Entscheidendes Kriterium bei allen dekorativen Dingen: Sie mussten selbst gebastelt sein. Wobei die Produkte durchaus professionellen Ansprüchen genügten.
Auf das Motto eingestellt hatten sich auch die Anbieter von Speisen und Getränken. Bei bestem, keineswegs adventlichem „Schwenkerwetter“ gab es erstmals auch Spießbraten vom Holzkohlengrill. Die „deftige“ Abteilung wurde abgerundet durch Weißwürste, Brezeln, Bratwürste, herzhaftes Fingerfood und einen Schweizer Hackfleischeintopf. Wer es süßer mochte, war natürlich auch bestens bedient durch Waffeln, Crepes, Schoko-Fondue, Popcorn und selbst fabrizierte Karamell-Bonbons in unterschiedlichen Geschmacksnuancen.
Auch an attraktiven Events fehlte es in diesem Jahr nicht: Die Mädchen der Rope-Skipping-AG begeisterten ihr Publikum ebenso wie die Schulband, die ihr Repertoire eigens auf den vorweihnachtlichen Anlass abgestimmt hatte. Musikalischer Höhepunkt des Adventsbasars war – wieder einmal - das weihnachtliche Chorkonzert in der Aula, wo selbst die Stehplätze nicht ausreichten, um alle interessierten Zuhörer aufzunehmen. Das 170 junge Stimmen umfassende Ensemble unter Chor- und Schulleiter Rolf Mohr erwies sich als bestens präpariert und schon die jüngsten aus der 5.Klasse ließen aufhorchen mit einem typisch alpenländischen weihnachtlichen Dreigesang.
Eingestimmt auf das Konzert hatte zuvor schon ein Krippenspiel der 7. Klasse und stilecht zur Herbergssuche und Krippensituation gesellte sich eine weitere Attraktion des Adventsbasars: Eselreiten rund ums weitläufige Schulgelände. Musiklehrer Stefan Monshausen hatte dazu seine beiden Esel aus dem heimischen Stall nach Freisen mitgebracht. Für den guten Zweck, denn auch der Erlös aus den vielen Reitrunden auf dem Rücken der Grautiere ging in vollem Umfang in die Kasse des Fördervereins der Schule. Der wiederum sorgt in nächster Zeit dafür, dass aus den guten Umsätzen recht bald auch gute Taten werden. So wird der Verein unter anderem die nächste Skifreizeit unterstützen und auch zu manch anderen Projekten, die nur den Freisener Schülern zu Gute kommen, einen Beitrag leisten.
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