Was tun bei Gewitter mit Hagelschlag?
Gestern auf der Heimfahrt von Bad Reichenhall nach Salzburg hat es uns voll erwischt! Das enorme Gewitter, das sich am Nachmittag von Westen her aufbaute, hatte bedrohliche Ausmaße angenommen und ließ uns zu unserem Auto zurück eilen. Ich hoffte, am Rande der Gewitterwolken vorbei zu kommen und unbeschadet noch meine Garage erreichen zu können.
Doch diese Rechnung ging nicht auf. Auf halbem Weg führte uns die kurvige Strecke mitten ins Gewitter. Und das war dann fürchterlicher als ich es jemals erlebt hatte. Nicht allein der Starkregen, der seitlich gegen unser Auto peitschte, sondern die Unzahl von Hagelkörnern, die auf unser armes Auto nieder prasselte. Die Sicht auf die Straße verringerte sich zunehmend, sodass ich nicht anders konnte, als langsam auf den Straßenrand zuzusteuern und anzuhalten, die Warnblinker zu aktivieren und den Motor abzustellen. Und zu hoffen, dass wir nachfolgenden Autos nicht im Wege waren ...
Nach etwa 15 Minuten war der Spuk vorbei. Der Regen ließ nach und machte uns wieder Mut, die Heimreise langsam fortzusetzen. Vorher aussteigen, um nach Dellen im Autoblech nachzuschauen, wollten wir nicht. Insgeheim hofften wir, dass wir noch einmal glimpflich davon gekommen waren. So war es dann auch. Allerdings muss ich heute noch einmal genauer nachschauen, denn unsere erste Inspektion erschien mir etwas zu flüchtig ...
Anmerkung: Das Foto zu diesem Bericht stammt nicht von mir. Wer ist schon so kaltblütig und greift bei solch einem Unwetter nach seiner Kamera? Lieber die Hände falten und auf das Lenkrad legen! Und die Augen flehentlich zum Himmel richten ...



Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .