Nichts gegen meinen Mittagsschlaf!

(Foto: Screenshot)
Gestern wollte ich meinen Augen nicht trauen! Da stand doch in der Zeitung, dass einer Studie britischer Forscher zufolge ein Mittagsschlaf das Leben verkürzen könnte. Die Forscher hätten 16.300 Briten untersucht und festgestellt, dass Menschen mit langem Mittagsschlaf zu 54 Prozent früher starben als die, die keinen gemacht hatten.(1)

Natürlich war ich sofort alarmiert, denn ich gehöre zu den Menschen, die regelmäßig nach dem Mittagessen ins "Suppenkoma" fallen. Mein Mittagsschläfchen dauert meist so 30 Minuten. Ist das jetzt zu viel? Ist das am Ende gefährlich für mich? Muss ich deswegen früher sterben?

Zum Glück fand ich Stunden später ein Interview im Internet zwischen einem SPIEGEL-Reporter und einem Schlafforscher. Dieser Mediziner stellt fest, dass ein Mittagsschlaf von maximal 20 Minuten nicht gesundheitsschädigend sei. Im Gegenteil! Er regeneriere und wecke neue Lebensgeister. Deswegen werde der Kurzschlaf auch als "power napping" bezeichnet.(2)

Damit mein Mittagsschlaf in Zukunft nicht zu lange dauert, werde ich dem Beispiel von Salvador Dali folgen und einen Löffel in die Hand nehmen, wenn ich mich nach dem Essen auf die Couch lege. Der Löffel fällt nämlich hörbar zu Boden, sobald der Schlaf mich übermannt. Zum Träumen bleibt da nur wenig Zeit ...

Quellen:
(1) BILD vom 14.04.14, S. 1
(2) SPIEGEL online
2
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2 Kommentare
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Wilhelm Kohlmeyer aus Hannover-Groß-Buchholz | 15.04.2014 | 09:52  
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Axel Haack aus Freilassing | 15.04.2014 | 11:26  
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