Husarenkrapfen österreichischer Art
Heute Nacht zu früher Stunde bin ich in die Küche geschlichen und habe das Kochbuch meiner Gattin gesucht, um das gewünschte Rezept für die Husarenkrapferl abzuschreiben. Aber nix da! Meine Gattin hat es wieder weggeräumt. Wahrscheinlich braucht sie heute wieder den Platz zum Kochen. Und nach dem Buch wollte ich auch nicht kramen, um mich nicht zu verraten.
So habe ich denn im Internet nach dem Rezept geforscht und folgendes gefunden:
Zutaten
- 200 g Mehl
- 100 g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 150 g gemahlene Mandeln
- 2 Eigelb
- 150 g kalte Butter
- 150 g rote Johannisbeermarmelade
Zubereitung
- Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben, in die Mitte eine Mulde drücken und den Vanille- und Puderzucker, die Mandeln und die Eigelbe hineingeben.
- Die Butter in kleinen Stückchen darauf verteilen und alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
- Den fertigen Teig in Alufolie wickeln und im Kühlschrank eine halbe Stunde ruhen lassen.
- Den Teig dann in etwa 2 Zentimeter dicke Rollen formen und diese in etwa zentimeterdicke Scheiben schneiden.
- Die Scheiben zu Kugeln formen und diese auf ein mit Butter bestrichenes Backblech legen.
- Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und in jede der Teigkugeln mit einem Kochlöffelstiel eine kleine Vertiefung drücken.
- Dann die Krapfen etwa eine Viertelstunde lang backen, vom Blech lösen und auskühlen lassen.
- Die fertigen Husarenkrapfen zuerst mit Puderzucker bestäuben, erst danach die Johannisbeermarmelade vorsichtig in die Vertiefungen füllen.
(Quelle: http://www.bezirksseiten.at/rezepte/husarenkrapfen...)
Kritische Anmerkung
Ich bin sicher, dass meine Gattin auch nach diesem österreichischen Rezept vorgeht. Es ergeben sich nur zwei geringfügige Abweichungen. Sie nimmt nämlich Marillenmarmelade und keine Johannisbeermarmelade. Kann sein, dass sie in früherer Zeit meinem Drängen in diese Richtung nachgegeben hat. Und: Sie nimmt geriebene Haselnüsse und keine geriebenen Mandeln ...



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