Eine neue Kompaktanlage oder ein Tape-Converter?

Jedes Jahr zu Weihnachten krame ich meine alten Musik-Cassetten wieder hervor, um mich in festliche Stimmung zu versetzen. Dieses Jahr allerdings spielte das Cassetten-Teil meiner alten Stereo-Anlage nicht mehr mit: Das CD-Fach klemmte und der Musik-Player lief auch nicht mehr einwandfrei.

Eine neue Stereoanlage? Ja, wenn es denn die noch in der passenden Größe gäbe, so in Würfelform. Doch die werden offensichtlich nicht mehr angeboten, wie meine Internet-Recherche ergab. Also auf zu "Conrad Electronic" und um Rat gefragt!

Tragbare Kompaktanlagen waren dort noch zu haben - mit Tuner, CD-Player und Cassetten-Deck. Aber den Kundenrezensionen nach war die Klangqualität dieser Geräte nicht sonderlich gut und der Recorder verursachte meist auch störende Nebengeräusche.

Als ich dem Fachverkäufer meine Bedenken mitteilte, führte er mich in eine Nebenabteilung und zeigte mir einen "Tape-Converter". Der würde mir helfen, meine analoge Musik mit Hilfe des Computers in digitale umzuwandeln.

Das reizte mich, denn dann könnte ich alle meine Hör-Cassetten nach und nach "retten" und weiterhin nutzen - im MP3-Format. Ein gute Gelegenheit, mich über die kommenden Feiertage sinnvoll zu beschäftigen! Also erstand ich dieses vielversprechende Gerät für nur 28,- Euro.

So leicht, wie der Verkäufer mir gesagt hatte, war aber das Convertieren dann doch nicht. Die Installation war zwar problemlos, doch das Überspielen vom Converter auf den PC wollte einfach nicht klappen. Kann sein, dass mir auch die mitgelieferte iTune-Software noch nicht geläufig war.

So musste ich denn am nächsten Tag noch einmal zum "Conrad" und mir weiteren Rat holen. Endlich fand ich den roten Punkt, um das Convertieren zu starten. Auch die Bedeutung des Equalizers wurde mit jetzt klar. Wenn der nämlich zu wenig ausschlägt, ist die Lautstärke der "Quelle" zu niedrig eingestellt, sodass die Aufnahme spätestens nach einer Minute stoppt.

Nun habe ich schon zwei Cassetten erfolgreich konvertiert: Karl-Heinrich Waggerls "Advent" und Tobias Reisers "Salzburger Adventsingen". Das Konvertieren der Reiser-Cassette hätte ich mir allerdings auch sparen können, wie sich gestern früh herausstellte. Das "Salzburger Adventsingen" hatte ich nämlich auch auf einer CD!
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9 Kommentare
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Stefan Kaiser aus Lehrte | 17.12.2014 | 07:03  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 17.12.2014 | 09:05  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.12.2014 | 09:42  
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Silvia B. aus Neusäß | 17.12.2014 | 11:17  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.12.2014 | 13:00  
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Giacomo D. aus Erlangen | 17.12.2014 | 19:51  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.12.2014 | 20:32  
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Silvia B. aus Neusäß | 17.12.2014 | 22:21  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.12.2014 | 23:09  
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