Mauerbauer

(Foto: Screenshot)
Ein Blick auf die Geschichte zeigt, dass sich der Mensch gerne mit einer Mauer umgibt, um sein Hab und Gut zu schützen. Schon immer.

Im vorigen Jahr war es die Ukraine, die anfing, eine Mauer zu bauen in der Hoffnung, die russischen Grenzüberschreitungen zu unterbinden. Oder jetzt Ungarn, das seine Südgrenze gegen den Flüchtlingsstrom aus dem Balkan mit Natostacheldraht schützen will.

Nun spielt auch der türkische Präsident mit dem Gedanken, in seinem Land eine Mauer zu errichten gegen Syrien. Israel hat schon eine gegen die aufständischen Palästinenser. Auch die DDR hatte sich einst mit einem "Eisernen Vorhang" gewappnet, um angeblich "Revanchisten und Imperialisten" abzuwehren.

Doch die Geschichte zeigt, dass solche Mauern nicht ewig halten. Sie werden löchrig oder bieten keinen effektiven Schutz gegen Angreifer oder Menschen, die alles aufs Spiel setzen, um ihr Leben zu retten oder in Freiheit zu gelangen. Wenn wir ihnen das verwehren, egal wie, werden sie sich das holen, was sie zum Leben brauchen - zur Not auch gewaltsam ...
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4 Kommentare
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Basti S. aus Aystetten | 15.08.2015 | 10:42  
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Axel Haack aus Freilassing | 15.08.2015 | 11:39  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 17.08.2015 | 23:05  
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Axel Haack aus Freilassing | 18.08.2015 | 01:09  
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