Wenn der Specht klopft

(Foto: Screenshot)
Wer in einem Mehrparteienhaus wohnt, ist an Klopfgeräusche gewohnt. In der Regel sind es Menschen, die Schnitzel weichklopfen, um sie besser genießen zu können.

Doch es gibt auch Ausnahmen. Immer öfter stammen die Klopfgeräusche auch von Spechten her, wenn sie sich an Hauswänden zu schaffen machen, die mit Dämmplatten ummantelt sind. Im Styropor lässt sich nämlich viel leichter eine Nisthöhle bauen als in einem Baumstamm.

Was tun gegen lästige Spechte in unmittelbarer Nachbarschaft? Google rät zu rascher Hilfe und empfiehlt, in die Hände zu klatschen oder bunte Fähnchen aufzuhängen, damit der Schaden nicht größer wird.

Ist die Spechthöhle in erreichbarer Höhe, kann man noch weitere Abwehrmaßnahmen treffen. Dazu braucht man nicht nur eine lange Leiter, sondern auch Klebeband und Moltofill zum Verstopfen.

Sehr gut hätten sich auch zusätzliche tibetanische Gebetsfähnchen im Kampf gegen Spechtbefall bewährt. Spechte mögen nämlich kein Rot und Blau, wollen uns echte Spechtkenner weismachen.

Wie ich vermute, werden Spechte sich aber nicht nachhaltig abschrecken lassen. Dämmplatten aus Styropor kleben ja heute an fast allen Hauswänden ...

(Nach einer Idee aus der Tageszeitung)
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2 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 06.11.2015 | 15:38  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 07.11.2015 | 16:16  
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