Alles wächst, blüht und gedeiht

So schön habe ich den Historischen Bauerngarten noch nicht erlebt wie Ende Juli diesen Jahres, als ich wieder einmal dem Botanischen Garten Salzburgs einen Besuch abstattete.

Vor allem im Salzburger Flachgau besitzt ein solcher Garten in seiner ursprünglichen Form einen rechteckigen Grundriss und ist vom typischen "Hanichlzaun" umgeben. Dadurch soll nicht nur das Eindringen von Hühnern und Hasen sondern auch von Rehen und anderen "Übersteigern" verhindert werden.

Der zumeist kleine Gemüsegarten wurde früher wegen des dort gezogenen Wurzelgemüses auch "Wurzgarten" genannt. Neben den gängigen Wurzel- und Blattgemüsearten wurden auch Gewürze, sowie Heilkräuter für Mensch und Tier gezogen. Häufig standen entlang des Zaunes auch Beerensträucher, wie rote und schwarze Ribisl (Johannisbeeren). Zusätzlich wurden noch Blumen zum Schmücken der Kirche oder der Hauskapelle gepflanzt. Die in größerer Menge benötigten Gemüse, wie Kraut und Rüben, später auch Erdäpfel (Kartoffeln), wurden und werden zumeist auf dem Egart, einem nicht eingefriedeten kleiner Acker in der Nähe der Wohnung gezogen. (1)

Derartige Bauerngärten erleben in den letzten Jahren im Flach- und Tennengau eine wahre Renaissance.

(1) Infotafel am Eingang zum Bauerngarten
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3 Kommentare
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 04.08.2015 | 15:23  
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Axel Haack aus Freilassing | 04.08.2015 | 17:59  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 05.08.2015 | 15:11  
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