HOMBERG/OHM. In der Regel ist es die Homberger Marktwoche Ende Oktober, die mich einmal im Jahr in die alte hessische Heimat lockt. So auch heuer wieder.
5 Tage waren wir dort und haben sowohl das "Stadtfest" am Sonntag und den "Kalten Markt" am Mittwoch erlebt. Bemerkenswert wieder die Menge von Freunden und Bekannten, die uns dabei in die Arme gelaufen sind. Gewohnt auch schon die Fragen nach dem werten Befinden und nach dem, was uns so umtreibt. Sicherlich werden auch unsere Antworten keine Überraschungen bei unseren Gegenüber ausgelöst haben.
Die Zeit reichte natürlich auch für einen Abstecher nach Marburg, wo ich etwa 30 Jahre meines Lebens als Schüler und Student zugebracht habe. Nach Gießen zog es uns auch kurz, weil der Seltersweg doch so viel zu bieten hat.
Dabei sind natürlich ein paar Bilder zusammen gekommen. Einige habe ich schon als Schnappschüsse präsentiert. Dieser Beitrag soll nun unsere diesjährigen Eindrücke abrunden. Nicht alle sind neu. Das dürfte allerdings nicht verwundern ...
meine Mutter war im Krieg als Apothekerin mal nach Homberg/Ohm dienstverpflichtet worden. Sie erzählte immer, daß der dortige alte Apotheker bei schönem Wetter sein Bett im Garten unter einem Kirsch- oder Apfelbaum aufschlug.
Homberg hat heute 3 Apotheken: die Rathaus Apotheke, die Alte Apotheke und die Felsenapotheke. Ganz schön viele für diese Kleinstadt, wie ich finde ...
Es ist immer wieder schön, wenn man auf ehemalige SchülerInnen trifft, die sich gerne an mich zurück erinnern und an die Art und Weise meines Unterrichts ...
Es steckt immer ein wenig Wehmut darin, wenn man sich in "der alten Heimat" aufhält. Man hat bestimmte Plätze und Personen in Erinnerung. Die Zeit heilt auch viele Wunden und die schönen Erinnerungen überwiegen. Für die "Dagebliebenen" geht die Zeit einfach weiter und Veränderungen werden als normal empfunden. Die registriert man dann erst wieder, wenn man zurück kommt;
und dann freut man sich Bekanntes wieder zu sehen.
Ich komme immer wieder gerne in die alte Heimat. Heimweh habe ich allerdings noch nicht verspürt. Das kann daran liegen, dass ich mich in meiner neuen Heimat ausgesprochen wohl fühle ...
Wehmut ist ein zartes Gefühl, Heimweh hingegen ein viel stärkeres Gefühl, eine Sehnsucht. So gesehen schwingt bei mir wohl eher eine gewisse Wehmut mit, wenn ich in der alten Heimat bin ...
Ein bisschen Wehmut darf auch ruhig dabei sein, dass hat wohl jeder, der seine Heimat geliebt hat.
Die meisten haben ja die neue Heimat selbst ausgewählt ... und irgendwann ist das die Heimat, wo man sich wohlfühlt.
Heimweh hat man nur, wenn man sich an einem neuen Ort nicht eingewöhnen kann.
Du hast für Dich die richtige Lösung gefunden, ... naja, ... an Salzburg kann man sich vermutlich schnell gewöhnen ;-)
Und die alte Heimat kannst Du immer wieder besuchen und in "wehmütigen" Erinnerungen schwelgen.
Zum Glück leben wir heute so und können frei wählen, wie und wo wir unser Leben gestalten.
Um an die schreckliche Zeit im Krieg zu erinnern, wie furchtbar muss es gewesen sein, alles zurück zu lassen und die Heimat nie wieder zu sehen. Damals sind viele am Heimweh zerbrochen.
Ein Beitrag zum Nachdenken!
Schön ist sie, Deine alte Heimat ... Du hast Dir von allem die Zuckerl herausgepickt.
LG Lisa
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Advent
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Die Sternlein blinken.
Schneeflöcklein leise niedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort, vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann' ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im...
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- Dresden und Umgebung bedeutet auch nach der Jugendweihe Freiheit von Konsum- und Wohlsstandssegnung.
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Da ich schlecht fremde Leute beim Essen fotografieren kann, habe ich einmal verschiedene...
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