Wirtshaussterben

Wie gestern zu vernehmen war, müssen immer mehr Wirtshäuser zusperren. Damit verlieren viele Dörfer ihren Mittelpunkt.

Es könnte damit zusammenhängen, dass sich viele Leute einen ständigen Gasthausbesuch nicht mehr leisten können, um ihren Bierdurst zu stillen. Sie werden gemerkt haben, dass es viel billiger ist, sich mit einer Flasche Bier daheim vor den Fernseher zu hocken und sich unterhalten zu lassen. Da kann man auch gerne mal einen über den Durst trinken, ohne den Geldbeutel zu sehr zu strapazieren.

Natürlich ginge das zu Lasten des Gemeinschaftslebens, wenn man nicht mehr an seinem Stammtisch sitzt und mitpalavert. Das Telefon oder das Handy können das nicht leisten, weil der Augenkontakt fehlt, das Zuprosten und das Schulterklopfen. Und natürlich auch das Lächeln der Wirtin oder der Resi, wenn sie wieder angeschwirrt kommt mit frisch gezapftem Bier.

Ein trautes Heim und ein Flaschenbier können eben nicht das leisten, was ein volles Wirtshaus außerhalb der Wohnung leisten kann. Und trotzdem geht das Wirtshaussterben weiter ...
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10 Kommentare
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Axel Haack aus Freilassing | 18.10.2016 | 09:42  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 18.10.2016 | 09:56  
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Axel Haack aus Freilassing | 18.10.2016 | 10:19  
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Hartmut Stümpfel aus Sarstedt | 18.10.2016 | 10:37  
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Axel Haack aus Freilassing | 18.10.2016 | 15:27  
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen | 18.10.2016 | 17:12  
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Axel Haack aus Freilassing | 18.10.2016 | 17:55  
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Hartmut Stümpfel aus Sarstedt | 19.10.2016 | 00:05  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 19.10.2016 | 10:13  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 19.10.2016 | 11:39  
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