Wenn Fäuste und Tritte nicht mehr reichen

In Köln haben am vergangenen Wochenende mehrere Männer nachts heftig gestritten und sich erheblich verletzt. Und wieder waren ein Messer und eine Axt mit dabei, als die Streithähne aufeinander losgingen.

Offensichtlich reichen heute bei Streitigkeiten Schläge und Tritte nicht mehr aus, um einen Kontrahenten außer Gefecht zu setzen. Heute greift man zu noch drastischeren Mitteln, zum Messer oder zur Axt.

Warum wohl, frage ich mich. Weil man glaubt, sich damit schneller und nachhaltiger durchsetzen zu können, wenn man in Streit gerät. Und weil man diese Tatwaffen auch überall billig kaufen kann.

Unsere Bemühungen in der Schule, Streitigkeiten mit Hilfe des Verstandes friedlich beizulegen, sind offensichtlich nicht der Mühe Wert gewesen, weil sie sich als zu langwierig und zu wenig erfolgsversprechend erwiesen haben.

Was erschrecken lässt, ist die Zahl der Nachahmungstäter. Selbst eine Tat mit einem Messer oder einer Axt scheint nicht mehr abzuschrecken. Wer sich heute durchsetzen oder Geltung verschaffen will, greift lieber zu eine Waffe ...
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12 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 15.08.2016 | 17:41  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 15.08.2016 | 17:43  
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Axel Haack aus Freilassing | 15.08.2016 | 19:04  
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Gerd Szallies aus Laatzen | 15.08.2016 | 20:24  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 16.08.2016 | 01:46  
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Gerd Szallies aus Laatzen | 16.08.2016 | 09:58  
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Gerd Szallies aus Laatzen | 16.08.2016 | 12:57  
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Hartmut Stümpfel aus Sarstedt | 16.08.2016 | 18:06  
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Mike Zehrfeld aus Schwabmünchen | 17.08.2016 | 09:43  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 18.08.2016 | 00:58  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 18.08.2016 | 01:01  
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