Welches Essen uns in Zukunft blüht

(Foto: Screenshot)
Das Ei der Zukunft hat mit Hühnern nicht mehr viel zu tun, die Currywurst wird ausgedruckt und das Schnitzel wächst im Reagenzglas heran. Glaubt man Ernährungsexperten und Trendforschern, dann könnte das in einigen Jahren in Europa Normalität sein. (1)

Ob wir wollen oder nicht, wir werden bald nicht mehr ohne industriell gefertigte Lebensmittel auskommen, wenn die Weltbevölkerung weiterhin so wächst und der Nahrungsbedarf immer größer wird. Da zur Bedarfsdeckung unsere landwirtschaftlichen Anbauflächen nicht mehr ausreichen werden, bleibt uns also gar nichts anderes übrig, als schon jetzt nach Auswegen zu suchen.

Nach Ansicht von Ernährungswissenschaftlern sind einige Trends schon heute erkennbar. So tüfteln weltweit Forscher an der Aufgabe, Essen mit dem 3D-Drucker herzustellen. "Barilla" zum Beispiel will Geräte anbieten, die Nudelsorten in Wunschform herstellen, in Supermärkten oder in Haushalten. Doch auch diese Drucker brauchen "Tinte" in Form von Rohstoffen, die immer knapper werden.

Das zukünftige Ei muss auch nicht mehr von einem Huhn stammen: Pulver aus gemahlenen Bohnen, Erbsen, Hirse und anderen Pflanzen könnten das Ei vor allem bei verarbeiteten Produkten ersetzen: In der Mayonnaise, in Nudeln, Kuchen oder als Rührei. (1) Pflanzliche Eier wären nicht nur billiger, sie wären auch umweltverträglicher, so die Zukunftsforscher in Sachen Ernährung.

Auch die zunenehmende Nachfrage nach Fleisch könnte in Zukunft gedeckt werden. Künstlich hergestelltes Fleisch wird nicht nur wie echtes Fleisch ausehen und schmecken, es wird auch billiger und klimaverträglicher sein. Es bleibt aber abzuwarten, ob Laborfleisch sich bei skeptischen Verbrauchern wirklich durchsetzen wird.

Der Zukunft gehört auch vegetarisches und veganes Essen. Tofu-Produkte sind schon auf dem Markt und Produkte aus Lupinen werden auch bald in den Regalen stehen. Pflanzliche Burger und vergetarische Wurst sind heute schon zu haben. Ernährungswissenschaftler bezweifeln allerdings, dass wir uns nur noch vegetarisch ernähren werden, wohl aber vielfältiger und fleischärmer.

Ob eines Tages auch Insekten auf unseren Tellern landen werden, wage ich zu bezweifeln. Sie mögen zwar sehr eiweißreich sein und viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente enthalten, aber nur ganz wenigen Essern schmecken. Der Verzehr dieser kleinen Krabbler wird also weiterhin wohl nur eine Mutprobe für Teilnehmer des "Dschungelcamps" darstellen ...

(1) Quelle: http://www.salzburg.com/nachrichten/lifestyle/genu...
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12 Kommentare
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Basti S. aus Aystetten | 27.04.2015 | 13:18  
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Axel Haack aus Freilassing | 27.04.2015 | 14:48  
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Axel Haack aus Freilassing | 27.04.2015 | 14:52  
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Basti S. aus Aystetten | 27.04.2015 | 14:55  
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Axel Haack aus Freilassing | 27.04.2015 | 15:03  
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Basti S. aus Aystetten | 27.04.2015 | 15:09  
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Basti S. aus Aystetten | 27.04.2015 | 15:14  
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Axel Haack aus Freilassing | 27.04.2015 | 15:15  
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Axel Haack aus Freilassing | 27.04.2015 | 19:01  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 27.04.2015 | 22:57  
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Axel Haack aus Freilassing | 28.04.2015 | 08:24  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 28.04.2015 | 16:19  
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