Was die Namen tropischer Wirbelstürme bewirken

(Foto: Wikipedia > Wirbelstürme)
Statistisch gesehen fordern Hurrikane mit weiblichen Namen mehr Todesopfer als die mit männlichen. Das haben jetzt US-Wissenschaftler anhand von langjährigen Aufzeichnungen festgestellt.

Es kann sein, so die Forscher, dass weibliche Hurrikane von der Bevölkerung als weniger bedrohlich wahrgenommen werden. Dementsprechend geringer wäre die Bereitschaft, sich dagegen zu wappnen und sogar evakuieren zu lassen. Hingegen würde die Bevölkerung mehr Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, wenn männliche Wirbelstürme aus den Tropen "im Anmarsch" wären.


Nun denkt man in den USA daran, das System der Namensgebung wieder zu ändern. Das kann nur heißen, den Hurrikanen einheitliche Namen zu geben, entweder nur weibliche oder nur männliche. Könnte ich mitentscheiden, wäre ich für nur männliche Namen, denn dann wären alle Vorkehrungen gleich groß, unabhängig von der tatsächlichen Bedrohung durch einen tropischen Wirbelsturm.

Das Problem ist nur, dass man auf mich nicht hören wird im fernen Amerika, sondern eher abhören. Oder meine Gedanken lesen wird, weil mein Name zu wenig Gewicht hat - weltweit ...

(Nach einer Idee aus der Tageszeitung)
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7 Kommentare
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen | 03.06.2014 | 10:49  
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Axel Haack aus Freilassing | 03.06.2014 | 12:18  
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Axel Haack aus Freilassing | 03.06.2014 | 15:26  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 05.06.2014 | 19:47  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 06.06.2014 | 23:39  
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Axel Haack aus Freilassing | 07.06.2014 | 07:40  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 08.06.2014 | 22:55  
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