Ich hab' da mal ein Problem (2)
Jeden Tag neue Horrormeldungen in den Nachrichten über neue Fälle von Kindesmissbrauch an privaten und öffentlichen Schulen. Nun auch die Odenwaldschule, ein Reformschule, vor Jahren eine Vorzeigeschule für uns Lehrer.
Die Spitze eines Eisberges wird sichtbar! Immer mehr Missbrauchsopfer trauen sich nach Jahren des Schweigens an die Öffentlichkeit und brandmarken ihre Schule und ihre Peiniger. Vieles ist schon verjährt. Zum Glück für die Täter ...
Selten liest man etwas über die Täterschaft von weiblichen Erziehern. Ab und an steht mal etwas in der Presse über sexsüchtige Lehrerinnen, die mal einen Knaben verführt haben oder auch mehrmals. Hier wie da, in den USA oder auch in Deutschland.
Ich frage mich, woher das kommt, dass mehr Männer sich an Kindern vergreifen als Frauen? Dabei denke ich auch an die Unzahl von Missbrauchsfällen in Familien. Ich liege wahrscheinlich nicht falsch, dass auch im Privaten mehr Männer sich an Kindern vergehen als Frauen.
Da muss es doch Zusammenhänge geben! Ist es der ungezügelte Sexualtrieb der Männer, der sie alle Tabus brechen lässt? Streben Männer deswegen Ausbildungsberufe an, weil es einfacher ist, sich von Abhängigen befriedigen zu lassen? Werden deswegen Männer zu Pädophilen, weil es in der heutigen Zeit ungleich schwerer ist, eine emanzipierte Frau für sich zu gewinnen und sie gefügig zu machen? Vielleicht ist es ja von jedem etwas ...
Eine Impfung gegen Pädophilie? Die müsste dann aber auch bei Frauen mit diesem Gendefekt wirksam sein ...
Vielleicht liegt das am Testosteron.
„Ein hoher Testosteronspiegel fördert das Entstehen bzw. die Steigerung von sexuellem Verlangen (Libido) und generell Antrieb, Ausdauer und „Lebenslust“, sowie dominante und aggressive Verhaltensweisen. Als verhaltensbiologische Wirkungen bei Tieren wurden Imponiergehabe, Kampfverhalten sowieBegattungsdrang erforscht und beobachtet. Dies wurde u. a. durch Kastration und anschließende Hormonzufuhr an Tieren (mächtige, aggressive Hengste werden zu sanften, angepassten Wallachen) nachgewiesen.“
Siehe auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Testosteron
Bei der häuslichen Gewalt gibt es die große Dunkelziffer der Fälle, bei denen Frauen Täter sind und Männer die Opfer, weil man von diesen Fällen selten erfährt und wenn, verliert es sich schnell, weil unerwünscht oder nicht geglaubt - oder man erfährt es erst gar nicht, weil die Opfer sich schämen.
Ähnlich ist es beim Misshandeln in kirchlichen Einrichtungen. Das ist immer noch "kaum zu glauben", obwohl sich die Fälle und das Wissen um alte Fälle häufen. Und nun noch vermehrt der sexuelle Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen (als Tat oder Wissen um alte Taten). Auch da wieder für viele kaum vorstellbar, dass Christen - und dann auch noch Kirchenangehörige - sowas machen.
Und so ist es halt auch mit dem Dogma, die Frau als Täter zu übersehen, weil es nicht vorstellbar ist oder nicht ins jeweilige Weltbild passt.
Frauen sind aber auch nur Menschen.
Was Misshandlungen durch Schläge angeht, Andreas, hast du recht. Da gibt es erschreckende Beispiele. Aber es geht um den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen und da sind die Männer den Frauen zahlenmäßig überlegen ...
> "Aber es geht um den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen und da sind die Männer den Frauen zahlenmäßig überlegen ..."
Wie gesagt - das hat man bei den anderen Sachen auch immer geglaubt - und glaubt es immer noch mehrheitlich.
Bei der Pädophilie bin ich mir nicht ganz sicher, verweise aber auf obhen Gesagtes, doch was den Missbrauch Minderjähriger Pubertierter betrifft, naschen Frauen auch gern von jungen Früchten und notfalls auch von denen, die vom eigenen Stamm fielen. Auch beim Sextourismus lassen die sich nicht den Ausweis zeigen ;)


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