Finger können Sprache ersetzen

(Foto: Screenshot)
Wer bei Google "Fingerzeig" eingibt, bekommt eine Unzahl von Fingerzeigen geliefert. Mein Screenshot zeigt nur eine kleine Auswahl.

Am gebräuchlichsten ist seit geraumer Zeit der gestreckte Mittelfinger, meist unter Autofahrern. Er ist drastisch und bedeutet "Arschloch". Wer gedankenschnell ist, reagiert sich auf die gleiche Weise ab.

Der nach oben gestreckte Daumen hingegen bedeutet Anerkennung. Es ersetzt ein ausgesprochenes Lob oder eine andere Geste der Anerkennung, nämlich das Schulterklopfen. Besonders gebräuchlich ist er in sozialen Netzwerken.

Wenn der Daumen nach unten zeigt, was auch vorkommen kann, wird uns nonverbal angedeutet, dass man mit uns nicht zufrieden ist. Dann ist es besser, man geht in sich und sucht nach einem Ausweg.

Ein "V" ist ein Siegeszeichen und steht für "Victory". Dabei muss aber die Vorderseite von Zeigefinger und Mittelfinger nach vorne gerichtet sein. Zu sich selbst gerichtet meinen sie aber etwas anderes, etwas Unanständiges glaube ich.

Der nach oben gestreckte Zeigefinger ist momentan besonders aktuell. Jeder Isiskämpfer fuchtelt damit in der Luft herum, wenn er wieder mal im Bild ist. Auch nach einer Enthauptung reckt er seinen Zeigefinger triumphierend nach oben.

F1-Anhänger werden bei dem gestreckten Zeigefinger automatisch an Sebastian Vettel erinnert. Damit hat er immer wieder seine Gegner genervt, wenn er nach einem Rennen aus seinem Red Bull ausstieg und seinen Sieg feierte. Vettel ein Dschihadist? Ich kann's nicht glauben ...
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3 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 17.01.2015 | 09:45  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.01.2015 | 09:47  
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R. S. aus Lehrte | 17.01.2015 | 10:08  
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