Kochexperiment: Schinken-Omelette mit Beeren

Wenn ich mal am Kochen bin, dann experimentiere ich ganz gerne.

Neulich habe ich zugessen, wie eine Tatortkommisarin sich eine Eierspeise zubereitet hatte und sie auf dem Teller mit Him- und Brombeeren aß. Sie verzehrte dieses Gericht mit sichtlichem Vergnügen, während mir das Wasser im Mund zusammn lief. Und das, obwohl ich solch ein Essen noch nie auf dem Teller gehabt hatte!

Seitdem ist der Gedanke in mir wach gewesen, ein solches Omelette mir selbst einmal zuzubereiten. Heute hatte ich Gelegenheit dazu. Da meine Gattin mir signaliserte, dass ich sie dabei nicht einplanen sollte, lagen denn auch nur entsprechend wenig Zutaten bei der Vorbereitung vor mir:

- Eier
- Zwiebel (gewürfelt)
- Kochschinken (gewürfelt)
- Salz, Pfeffer, Muskat
- Himbeeren (gekühlt)
- Brombeeren (gekühlt)

Mengenangaben keine! Wieso auch bei nur einer Person? Das Kochen war auch schnell über die Bühne - routinemäßig. Doch als die Beigaben dran waren, zögerte ich etwas. Kalt servieren und zum Omelette legen, so wie im Krimi gesehen, oder vorher etwas aufwärmen? Ich entschied mich für die kalte Variante.

Dann stand das Essen vor mir, nur zum Teil dampfend. Der erste Bissen nur Omelette. Der zweite mit Brombeere und der dritte mit Himbeere. Und so weiter und so weiter, bis der Teller leer war. Und der Geschmack?

Am besten hat mir das Rührei mit Schinken geschmeckt, ehrlich gesagt. Am zweitbesten Rührei mit Himbereen, gefolgt von Rührei mit Brombeeren ...
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2 Kommentare
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Silvia B. aus Neusäß | 09.07.2014 | 22:32  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 10.07.2014 | 01:33  
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