Ein solcher Anblick weckt den Forscherdrang

Eine Räuberhöhle? Ich glaube kaum ...

und was hast Du erforschen können ?
Ich habe dem Drang nicht nachgegeben! Im Alter ist man nicht mehr so ungestüm ...
Alter Bunker?
Oder!
Gruß Ludwig
Aber was drin ist wollen wir schon noch wissen!
Flack Stellung könnte es sein.
Ein schönes Bild für eine visuelle Anregung das Unbewusste zu erforschen, ob es nun ein Bunker, Flack-Stellung oder sonst was ist.
Ich lasse es noch mal ein bisschen in der Schwebe, ob es ein Bunker, eine Flakstellung(?) oder sonstwas gewesen ist. Mir geben vor allem die Fenster in den schweren Eisentüren ein weiteres Rätsel auf. Ach so: Neuguerige finden die Höhle im Salzburger Stadtteil Riedenburg ...
Vielleicht ein Bergwerksstollen/Untertagebau, oder ein ehemaliges Munitionslager, bzw. Luftschutzbunker?
Ganz bestimmt ist es keine "Insidernachtbar" ;)
Ich schicke lieber jemanden vor;-)))
Die Deutungen als Luftschutzbunker verdichten sich. Was ist dann aber mit der geteilten Eisentüre und den Fenstern? Wer im Internet "Bunkertüren" eingibt, wird kaum eine Parallele finden ...
@ Christl: ;))
Vielleicht auch eine geheime Schatzkammer...?
In der Schweiz hab ich mal Ähnliches gesehen. Eine Art Unterstand/Versteck für die Grenzjäger, um unliebsame Eindringle/Feinde frühzeitig auszumachen und ggf. zu beschießen.....
Wer mal bei Google "Rainberg" eingibt, wird unsere Vermutung bestätigt finden. Dann bleibt aber immer noch die Frage, ob das die Originatüre ist ...
So wie es aussieht wurden die Öffnungen erst später an der Tür angebracht.
Mit einem Schweißbrenner, würde ich vermuten.
VG Ronny
Und die Fenster? Auch die raus geschweißt? *grübel*
Also Axel, ich hätte da mal reingesehen ;-)
Wo sollen noch Fenster sein?
@ Ronny: In die Türhälften sind doch kleine Fenster rein geschnitten worden ...
@ Corinna: Ich habe nie behauptet, dass ich ein Waghals bin ...
@ Ronny: In die Türhälften sind doch kleine Fenster rein geschnitten worden ...
Die meinte ich auch!
OK, Ronny, kleines Missverständnis!
Ich vermute mal, dass dieser Bunker nach dem Krieg als Kühlraum gedient hat oder als Lagerraum. Vielleicht ist er heute nur noch ein verlassenes Loch im Berg (Rainberg) - oder ein Schlafplatz für einen Stadtstreicher ...
>OK, Ronny, kleines Missverständnis!
Nicht schlimm, Axel!!!
Vielleicht aber doch der Wetterschacht (Lüftung) eines ehemaligen Bergwerkes?
Nach letztem Googeln dann wohl doch ein Eiskeller
"Im Rainberg befinden sich mehrere Kavernen, die als Luftschutzbunker angelegt wurden und heute teilweise noch in Verwendung sind." (SalzburgWiki: Rainberg) Von einem alten Bergwerk (Lüftungsschacht) war leider nichts zu lesen. Vielleicht stand es zwischen den Zeilen ;))
Es hilft wohl nichts, einer muss sich doch hinein wagen. Ich würde es ja "gerne" tun, aber z. Zt. bist Du, Axel, wohl näher an jenem geheimnisvollen Ort.
Bei genauerem nachlesen hab ich festgestellt, dass wohl alle Vermutungen richtig sind, denn es war wohl von allem etwas in diesem Berg zu finden.
Hier bin ich noch fündig geworden:
Die Geschichte des Rainbergs.
Dieser ist der kleinste der Salzburger Stadtberge, hat eine maximale Höhe von 510 m und liegt inmitten des Stadtteils Riedenburg. Das heutige Landschaftsschutzgebiet wurde bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. Über 5000 Jahre hielten sich die Siedler auf dem Berg auf, bis sie um 1500 v. Chr. von Kaiser Augustus umgesiedelt wurden.
Bezeichnend ist, dass nicht der Stadtteil dem Berg seinen Namen gab, sondern umgekehrt: Einst hieß der Rainberg „Hohe Riedenburg“ bzw. „Ofenlochberg“. Als Rieden wurden damals moorige Wiesen bezeichnet, und genau das war der Stadtteil damals – eine große Moorlandschaft, in der sogar die Pferde der Reisenden einsanken und ein Weiterkommen schier unmöglich war. Erst im 16. und 17. Jahrhundert wurden die Sümpfe trocken gelegt.
Ab 1511 wurde der Stadtberg als STEINBRUCH genutzt, und bereits 1525 war der Rainberg erstmals die Herberge für eine Subkultur: die aufständischen Bauern. Diese schlugen ihre Lager auf dem Berg auf, um so die Festung besser belagern zu können. Christoph Rein, ein Kammerdiener des Erzbischofs, pachtete schließlich im Jahr 1680 den Berg, der von nun an nach seinem Pächter benannt wurde und Rainberg hieß. Etwa zur selben Zeit wurde an den Hofbeamten Michael Springgruber ein großer Teil der Riedenburg verkauft. Zu seinen Besitztümern gehört fortan auch das Ofenlochwirtshaus, welches damals DAS Kommunikationszentrum des Stadtteils war. Der Rainberg wurde damals als riesige KÜHLTRUHE benutzt in der man das GLETSCHEREIS aufbewahren konnte (daher kam auch der damals oft benutzte Name „EISKELLER“).
Ab 1940 diente er dem Schutz der Bevölkerung und wurde aufgrund seiner geeigneten Beschaffenheit als LUFTSCHUTZKELLER benutzt. Seit 1941 stand der Hausberg zwar unter Kulturdenkmalschutz, dieser wurde natürlich für die Zeit des Bombardements aufgehoben. Dennoch ruhte seit jener Zeit der STEINABBAU am Rainberg. Nach dem Krieg wurde der Stadtteil Riedenburg von den amerikanischen Truppen als Bezirk für ihr Quartier genutzt. Die Schattenseiten waren, dass die Salzburger Bevölkerung, die dort tatsächlich wohnte, ihre Wohnungen und Häuser für die Amerikaner räumen musste. Den Rainberg nutzten sie als Waffen- und MUNITIONSLAGER.
Seit 1955 darf der Rainberg im unbesiedelten Bereich gar nicht mehr betreten werden. Dies dient vor allem dem Schutz der vielfältigen Fauna und Flora des Berges, die so möglichst ungestört gedeihen kann.
Demnach erst Eiskeller, dann Luftschutzkeller und schließlich Waffen- und Munitionslager. Bliebe nur noch die Frage nach der ungewöhnlichen "Kellertüre". Eine typische "Bunkertüre" scheint es nach meiner zusätzlichen Recherche nämlich nicht zu sein.
Übrigens: Ich halte es für gefährlich, wenn solch ein Türe offen steht und spielenden Kindern zu einer Falle werden könnte. Vielleicht dient diese Höhle ja mittlerweile einem Stadtstreicher als Unterkunft, weil er sonst keine (bezahlbare) Herberge in der Stadt finden konnte ...
das mit der Gefährlichkeit der offenen Tür seh ich auch so aber ich könnte auch nicht widerstehen zumindest für einen kleinen Blick...........
LG Kathrin
macht schon neugierig....
lg