Wenn im Kittchen kein Zimmer mehr frei ist

(Foto: Screenshot)
Wäre ich ein Krimineller und könnte mir das Land aussuchen, wo ich meine Gefängnisjahre absitzen wollte, ich würde Norwegen wählen. Dort ist nämlich der Strafvollzug am humansten.

Wer in Norwegen ins Gefängnis kommt, hat es nämlich gut. Er lebt im Vergleich zu seinen Knastbrüdern anderswo komfortabel, wenn man auf die Angebote schaut:
- Kunstateliers
- Musikaufnahmestudios
- Yogakurse
- Appartements für Knastis mit Familie


Die niedrige Rückfallquote norwegischer Krimineller ist tatsächlich niedriger als anderswo in Europa. Also erscheint diese therapeutische Vorgehensweise durchaus sinnvoll zu sein, obwohl sie kostspielig ist und Zellenplätze knapp geworden sind.

Um mehr Platz zu schaffen, werden mittlerweile Strafgefangene frühzeitig entlassen. Oder exportiert, wie demnächst in die Niederlande. Doch gegen diese "Deportation" sträuben sich norwegische Sträflinge vehement, weil dadurch das Besuchsrecht enorm eingeschränkt wird.

Klar, dass es gegen diese Abschiebung von seiten der Rechten in Norwegen auch Widerstand gibt. Sie bezeichnen die Gefängnisse in ihrem Land als "Luxushotels", die Gefangene nicht bestraft, sondern verwöhnt. Dem würde sich eine Mehrheit in Deutschland auch anschließen, denke ich mal ...

(Quelle: SN vom 04.03.15, S. 6)
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7 Kommentare
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 05.03.2015 | 19:51  
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Axel Haack aus Freilassing | 06.03.2015 | 07:21  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 06.03.2015 | 21:29  
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Axel Haack aus Freilassing | 07.03.2015 | 07:11  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 07.03.2015 | 19:33  
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Andreas Szramka aus Lehrte | 07.03.2015 | 21:14  
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Axel Haack aus Freilassing | 07.03.2015 | 22:04  
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