Eine Fahrradstraße, wozu das denn?

Jetzt haben wir auch eine, ein Fahrradstraße unweit unserer Haustüre!

Wer noch nicht ganz weiß, um was es dabei geht, wird von Hinweistafeln aufgeklärt. In einer solchen Straße haben Fahrräder grundsätzlich Vorrang gegenüber Autos. Diesen ist das Befahren der Fahrradstraße zwar auch gestattet, aber nicht zur Durchfahrt. Autofahrer dürfen Radfahrer nicht behindern oder gefährden. Ach ja, das Höchsttempo für alle Verkehrsteilnehmer beträgt 30 km/h.

Ich frage mich, ob sich demnächst durch solche "Fahrradstraßen" wirklich etwas ändern wird, z. B. die Sicherheit der Radfahrer. Viele Radfahrer fahren doch heute schon gegen alle Verkehrsregeln und gefährden dadurch nicht nur sich, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer. Nebeneinander Herfahren, das Fahren gegen die Einbahn, die Missachtung von Ampeln, das Befahren von Gehwegen, das einhändige Fahren mit einem Handy am Ohr, die Unterlassung von Handzeichen (den ausgestrecken Mittelfinger ausgenommen) ist doch heute schon schon gang und gäbe auf allen Verkehrswegen.

Also wozu dann noch solch eine Neuerung? Sie wird den Verkehrsrowdys noch mehr Freiräume zubilligen und die allgemeine Verkehrssicherheit eher noch verschlechtern ...
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7 Kommentare
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Arnim Wegner aus Langenhagen | 16.10.2014 | 22:41  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 17.10.2014 | 16:24  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.10.2014 | 17:37  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 17.10.2014 | 19:34  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.10.2014 | 19:38  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 17.10.2014 | 19:45  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.10.2014 | 20:13  
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