Vorstellung der neuen S-Bahnen vom Typ ET 430 in Frankfurt

Modernisierte S-Bahn der Baureihe 423 in Friedberg (4.12.2013)
Frankfurt: Hauptbahnhof | Am 11.4.2014 sollten Im Hauptbahnhof von Frankfurt zwischen 13 und 14 Uhr die neuen S-Bahnen vom Typ ET 430 vorgestellt werden.

Die neuen S-Bahnen sollen ab Mai auf den Linien S1, S7, S8 und S9 eingesetzt werden, wo teilweise noch alte Fahrzeuge vom Typ ET 420, die seit der Inbetriebnahme des S-Bahn-Netzes im Einsatz sind, verkehren. 91 Fahrzeuge hat der RMV bestellt. Einige der neuen Fahrzeuge standen schon längere Zeit im Abstellbereich vor dem Hauptbahnhof von Frankfurt.

Ohne Kenntnisse der Fahrzeugtypen lassen sie sich leicht mit den modernisierten Triebwagen der Baureihe 423 verwechseln. Es gibt jedoch verschiedene Unterschiede, anhand derer sich die Fahrzeuge identifizieren lassen. Ein auffälliges Merkmal sind die Scheinwerfer. Sie haben beim ET 430 die Form von Rechtecken, bei denen die längere Seite aufrecht steht. Die Türen piepsen nicht ganz so aufdringlich wie bei den umgebauten Fahrzeugen. Die Mehrzweckabteile sind doppelt so lang wie bei den S-Bahnen der Baureihe 423.

Für die Fahrzeugpräsentation im Frankfurter Hauptbahnhof waren zwei S-Bahnen auf Gleis 20 bereitgestellt worden. Die S-Bahn am vorderen Teil des Bahnsteigs stand allen Interessierten zur Besichtigung offen. Verschiedene Funktionalitäten waren aber nur zeitlich begrenzt verfügbar. Anfangs konnte man noch die Türen wie gewohnt nutzen. Dann wurden sie plötzlich alle geöffnet und standen die ganze Zeit offen - das mag zwar einladender wirken, aber man kann so nicht die Türen testen. Bildschirme und Anzeigen in der S-Bahn zeigten auch nicht immer etwas an - da hatten die Eisenbahner, die sich im Führerhaus drängten, wohl zu viel herumgespielt.

Hinter der die Bahnsteige verbindenden Unterführung stand eine zweite S-Bahn, die laut Anzeige am Bahnsteig später noch zu einer Sonderfahrt nach Hattersheim abfuhr. Diese war aber nur für geladene Gäste. Ein bewachtes Absperrband sorgte dafür, dass nur die erwarteten Besucher diesen Teil des Bahnsteigs betraten. Es ist natürlich schade, dass der Veranstalter dieses Angebot nur erlesenen Gästen machte - der eine oder andere Fotograf oder Vertreter eines Fahrgastverbands hätte sich sicher darüber gefreut, auch an der Sonderfahrt teilzunehmen oder ein paar Aufnahmen mit Vertretern der Politik zu machen.
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