Bahai-Tempel in Hofheim (Stadtteil Langenhain)

Der Mensch lernt nie aus...
Gestern durfte ich anlässlich des Guttempler-Kongresses, der vom 29. Mai bis 2. Juni 2014 in Hofheim/Ts. stattfand, an einem Ausflug teilnehmen, der zum Bahai-Tempel in Langenhain führte. Wir durften an einer Andacht teilnehmen und wurden anschließend über die "Bahai" bei Kaffee, Tee oder Wasser informiert, konnten Fragen stellen, die uns ausführlich beantwortet wurden.

Einige Aufnahmen vom Tempel selbst und dem wunderschön gestalteten Grundstück, auf dem der Tempel steht, möchte ich Euch zeigen.

Im Programm der Guttempler stand folgendes zu lesen:
"Gläubige aller Religionen versammeln sich in diesen Sakral-Gebäuden zu Gebet und Meditation. Im Mittelpunkt der Andacht stehen die Heiligen Schriften aller Weltreligionen, welche ohne Predigt, Auslegung oder Kommentar in der Originalsprache oder Übersetzung rezitiert werden.
Der Religionsstifter der Bahai hat bestimmt, dass das "Wort Gottes" selbst wirken soll.
Gesungene Gebete in allen Sprachen und spirituellen Traditionen der Menschheit sind in den Tempeln willkommen. Die Akustik des zentral angelegten Kuppelbaus trägt die menschliche Stimme. Keine anderen Geräusche sollen die individuelle Reflexion und Meditation stören.
In der Kuppelspitze, dem Scheitel, ist eine arabische Kalligrafie des "Größten Namens" zu sehen, ein Ausdruk des Lobpreises: "O Herrlichkeit des Allherrlichen!"
Ein weiteres Merkmal ist allen Tempeln gemein: Neun Tore, die von allen Seiten betreten werden können, symbolisieren die Offenheit für die Anhänger der verschiedenen Religionen.

Im Juli 1964 wurde der erste europäische Bahai-Tempel in Hofheim (Stadtteil Langenhain) eingeweiht. 1987 erklärte das Land Hessen dieses Gebäude zum Kulturdenkmal.
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