Adrana - Die „schnellfließende“ Eder
Die Eder war schon zur Römerzeit bekannt; sie hieß damals „Adrana“, was soviel bedeutet wie „Schnellfließende“. Von ihrer Quelle bis zur Vereinigung mit der Fulda hat sie gut 400 Meter Gefälle und eine Länge bis zur Talsperre von über 90 km. [1]
Die Eder führte immer klares, weiches Wasser und ist ein Gewässer mit Fischreichtum; früher gab es sogar Lachse in der Eder. So wird berichtet, daß das Kloster Haina 1347 aus seinem zur Burg Hessenstein gehörenden Fischwasser 34 Lachse erhielt. 1532 fing man dort 7 Lachse im Gewicht von 120 Pfund. Bei Battenberg waren es im gleichen Jahr 8 Lachse mit 64,5 Pfund, bei Frankenberg 4 Stück. 1847 wurden bei Frankenberg 23, bei Bringhausen 3 und bei Schreufa in der Nuhne 5 Lachse gefangen. [1]
Erst die Erhöhung der Wasserwehre hat dem Lachsfang ein Ende gesetzt. Die Eder hat noch immer einen artenreichen Fischbestand, z. B. Hechte, Äschen, Aale, Forellen, Karpfen und alle möglichen Weißfischarten. [1]
[1] Peter Grebe in "Die Eder", documenta fiormenni - llustrierte Chronik der Gemeinde Viermünden von M. Schwarz. kein Verlag, 2007.
Weiterveröffentlichungen:
Erstmal tolles Bild Mike^^
Der Name Adrana hat was edles, gefällt mir;)
Sie sieht klasse aus, die(se) Eder..., und die Infos zum Fluss sind prima. Viele Pausengrüße schickt hans-friedrich
Ein wunderschönes tolles Foto, ich hoffe jetzt ist wieder mehr Wasser in der Eder.




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