Adrana - Die „schnellfließende“ Eder

von Mike Schwarz aus Frankenberg (Eder) | am 12.06.2011 | 563 mal gelesen | 4 Kommentare | 5 Bildkommentare | 1 Bild
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Die Eder, Blick von der Schiefermühle in Röddenau in Richtung Frankenberg

Die Eder war schon zur Römerzeit bekannt; sie hieß damals „Adrana“, was soviel bedeutet wie „Schnellfließende“. Von ihrer Quelle bis zur Vereinigung mit der Fulda hat sie gut 400 Meter Gefälle und eine Länge bis zur Talsperre von über 90 km. [1]

Die Eder führte immer klares, weiches Wasser und ist ein Gewässer mit Fischreichtum; früher gab es sogar Lachse in der Eder. So wird berichtet, daß das Kloster Haina 1347 aus seinem zur Burg Hessenstein gehörenden Fischwasser 34 Lachse erhielt. 1532 fing man dort 7 Lachse im Gewicht von 120 Pfund. Bei Battenberg waren es im gleichen Jahr 8 Lachse mit 64,5 Pfund, bei Frankenberg 4 Stück. 1847 wurden bei Frankenberg 23, bei Bringhausen 3 und bei Schreufa in der Nuhne 5 Lachse gefangen. [1]

Erst die Erhöhung der Wasserwehre hat dem Lachsfang ein Ende gesetzt. Die Eder hat noch immer einen artenreichen Fischbestand, z. B. Hechte, Äschen, Aale, Forellen, Karpfen und alle möglichen Weißfischarten. [1]

[1] Peter Grebe in "Die Eder", documenta fiormenni - llustrierte Chronik der Gemeinde Viermünden von M. Schwarz. kein Verlag, 2007.

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Terminkalender Frankenberg 2012 | Erschienen am 06.01.2012
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4 Kommentare zum Beitrag
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Yannic Armand aus Frankenberg (Eder) am 12.06.2011 um 20:45 Uhr  
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Hans-Friedrich Kubat aus Vöhl am 14.06.2011 um 11:56 Uhr  
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