Am Tag der Geburt beginnt eine Gefangenschaft.
Gefangenschaft der Liebe, der Freude und des Leids.
Gefangen ist die Seele, in Ketten gelegt.
Obliegt Regeln, ein Lebenlang.
Tod tritt ein, die Seele schwindet, sie ist frei...
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ja das ist es, einfach aus einer anderen Perspektive betrachtet. Ich persönlich sehe es ja weniger so, liebe das Leben und diese "Gefangenschaft". Sicherlich gibt es aber auch Individuen, welche dies nicht so empfinden, egal ob Mensch, Pflanze oder Tier.
sicher gibt es Menschen, die immer wieder an ihren (vermeintlichen) Ketten "rasseln".
Leben in totaler Freiheit gibt es nicht -
außer man ist Einzelgänger, Einsiedler, gestrandet auf einer einsamen Insel usw.
Und selbst da gelten die Regeln der Natur.
Der Mensch ist ein soziales Wesen, vernetzt, mit Bindungen, ohne Regeln geht es nicht.
Die einzigen, die wohl tatsächlich immer in "Gefangenschaft" sind, sind meiner Meinung die Tiere (und Pflanzen), denen der Mensch seinen Willen aufzwingt.
Tiere können nicht selbst entscheiden und schon gar nicht äußern, was sie wollen und was nicht.
Freiheit sieht wohl jeder anders, also individuell, so wie wir alle eben Individuen sind.
"Freiheit endet dort, wo die des anderen beginnt", hat mal ein weiser Mensch gesagt.
"Wir sind nur frei im Trotz, auch wenn er uns erst fesselt!"
(Freiheit gibt es nur im Trotz, auch wenn er dich knechtet.)
"Leide nicht bei jedem Leid daran, dass es über dich gekommen ist, sondern bedenke, dass das Leid zum Leben gehört und du daher immer wieder wirst leiden müssen, wenn nicht jetzt, dann ein anderes Mal und mit Sicherheit nie zum – bewusst – letzten Mal."
Dazu fällt mir eine Epsode aus der Jugend des Philosophen Ernst Bloch ein: Als er 12 war saß er auf einer Bank und dachte: "Aus diesem Körper kommst du jetzt dein ganzes Leben lang nicht mehr heraus!" Dieser Gedanke entsetzte ihn so, daß er ohnmächtig wurde.
Mit der Geburt beginnt das Sterben. Es ist unser Weg, es ist der Weg allen Lebens. Die Seele ist jedoch unsterblich. Sie ist nicht gefesselt, auch nicht gefangen in dem Sinne. Sie ist in dem Körper, den sie sich ausgesucht hat. Die Seelen bringen den Lebensweg bei der Geburt mit. Es ist an dem Menschen, SEINE Seele zu verstehen, seinen Weg zu erkennen. Um diesen Weg zu gehen, legen wir uns nicht selten selbst die Steine in den Weg, über die wir dann stolpern. Klar, wir unterliegen Regeln. Aber eigentlich erkennt der Mensch die Regeln des Miteinander selbst. (Ausnahmen gibt es immer.) Es kommt auf das miteinander reden an, den anderen verstehen und verstanden zu werden. Dann hätte die Menschheit einige Probleme weniger.
Was die Tiere in Gefangenschaft anbelangt, da muß ich Angelika uneingeschränkt recht geben. Ein Tier wird nicht geboren um in Gefangenschaft zu leben. Es hat das gleiche Recht auf Freiheit, wie es der Mensch für sich in Anspruch nimmt. Aber das ist ein Thema, über das man stundenlang diskutieren könnte.
Ich finde es gut, dass Du das Thema angesprochen hast. LG Meike
Es gibt eine Seele und die ist unsterblich. So, wie wir es auch sein sollten, es aber leider nicht geschafft haben So, wie es dich und mich gibt, haben wir auch eine und die ist im Neudeutsch gesprochen - UNKAPUTTBAR. Dazu braucht es auch keinen Beweis, es ist einfach von Gott so eingerichtet. Wir brauchen die Seele, wie die Luft zum atmen.
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