Eine Woche im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – Von Frankenberg nach Washington D.C.

Dominik´s Cowboy vor dem Capitol
 
Einfahrt zum Campus der University of Maryland
 
University of Maryland
 
University of Maryland
 
University of Maryland
 
Stromleitungen in den USA

Washington (Vereinigte Staaten): University of Maryland | Anfang Dezember hat sich mir die Möglichkeit eröffnet nach Washington D.C. in die USA zu reisen, da ich für einen Vortrag auf der ISDRS (International Semiconductor Device Research Symposium) Konferenz akzeptiert worden bin. Ich bin immer noch von Washington D.C. beeindruckt und möchte an dieser Stelle einen kurzen Reisebericht mit dem wesentlichen dieser atemberaubenden Stadt wiedergeben.


Tag 1, 08.12.2009:
Los ging es am 08. Dezember um 17 Uhr vom Frankfurter Flughafen mit der Lufthansa, wobei der Flug selbst von der United Airlines durchgeführt worden ist. Der Zielflughafen liegt in Washington D.C. und ist der International Airport Dulles (IAD), einer von drei Flughäfen in Washington D.C. Wie die meisten bereits wissen, fliegt man nicht direkt entlang des Breitengrades in die USA, sondern man nimmt den kürzeren Weg in Richtung Großbritannien, Irland in Richtung Island vorbei an der Südspitze von Grönland. Anschließend bewegt man sich wieder in Richtung Nordamerika, durchquert Kanada, bis man schließlich in Washington D.C. landet. Nach ca. 4060 Meilen (6527km) bin ich dann um 19:30 Uhr Ortszeit nach gut 8,5 Stunden Flugzeit angekommen. Etwas besonders für mich war, dass ich aufgrund der Zeitverschiebung um +6 Stunden an diesem Tag meinen längsten Geburtstag erleben durfte, was nicht unbedingt ein schwacher Trost dafür ist, dass ich diesen nicht im Kreise meiner Familie feiern konnte. Aber so eine Chance lässt man sich nicht entgehen…

Alle Sicherheitskontrollen der USA über mich ergehen lassen (ja ein wenig Zeit sollte man hier einplanen) habe ich den Flughafen verlassen und bin ziemlich überrascht gewesen, den ersten Schnee in den USA zu sehen, zudem sorgte der Schneeregen für einen nicht so freundlichen Empfang. Es ging los in Richtung meines Hotels im Stadtteil College Park. Hierfür benötigte ich mit Bus und Metro ca. 3,5 Stunden, denn der IAD liegt ca. 27 Meilen von Washington D.C. entfernt. Sehr interessant ist es zu wissen, dass ich während dieser kleinen Weltreise drei Staaten der USA durchquert habe (Virginia, District of Columbia und Maryland). Im Hotel um ca. 23 Uhr angekommen wollte ich nur noch ins Bett, zumal es in Deutschland bereits 5 Uhr und der 09. Dezember war. Somit endete mein erster Tag in den USA.


Tag 2, 09.12.2009:
Gegen 4 Uhr Ortszeit bin ich bereits das erste Mal wach gewesen gegen 6 Uhr dann nach mehreren Wachphasen aufgestanden und um 7:30 Uhr zum Frühstück. Das Frühstück in den USA ist für mich als Europäer ein Horror. Die Auswahl war eher begrenzt, es sei denn man liebt Donuts, Beagles, Milchbrot zum Toasten, Cornflakes, etwas Marmelade, Butter, Äpfel (ja auch der Amerikaner ernährt sich gesund), Jogurt und Kaffee (na ja, braunes Wasser halt) bzw. Orangensaft. Hinzu kommt, dass alles aus Styropor besteht, nur das Besteck welches aus Plastik ist, unterscheidet sich hiervon.

Anschließend ging es zur University of Maryland, dort fand die Konferenz statt. Hier habe ich mir zunächst den Campus angeschaut mit seinen beeindruckenden und altehrwürdigen Gebäuden. Nicht zu vergleichen mit einer deutschen Universität. Allein der Campus umfasst die Größe von Viermünden und beherbergt ca. 30000 Studenten. Diese leben permanent auf dem Campus und haben hier die Möglichkeit Sport und anderen gesellschaftlichen Tätigkeiten nachzugehen. Sehr ungewöhnlich für mich war, dass Studenten auch noch abends um 20 Uhr anzutreffen sind, dies nicht nur vereinzelt, sondern wirklich zu Dutzenden. Dies ist mir in Deutschland so nicht bekannt, wenn man jemanden um diese unchristlichen Zeiten trifft, dann nur als Einzelperson. Hinzu kommt, dass die Ausstattung und das Mobiliar sowie die Lehrmittel vom Feinsten sind, überall ist WLAN zu finden und die Sanitären Einrichtungen zeugen von Hygiene, denn alles wird hier mit Sensoren gesteuert, was ein berühren von Wasserhähnen, etc. unnötig macht.

Gegen 12 Uhr habe ich mich dann offiziell bei der ISDRS registriert, meine Präsentation abgegeben und das Poster für die Postersession aufgehängt. Anschließend habe ich mir Vorträge anderer Professoren und Doktoren sowie Doktoranden aus den verschiedensten Nationen angehört. Im Anschluss ging es dann zur Welcome Reception, wo ich einigen warmen Worten der ISDRS Veranstalter gelauscht und neue Kontakte geknüpft habe. Nach ca. 3 Stunden um 21 Uhr ging es dann zurück ins Hotel und ich habe die ersten Eindrücke wirken lassen. Des Weiteren habe mich an diesem Abend nochmal auf meinen Vortrag am kommenden Tag vorbereitet. Anschließend ging auch dieser Tag mit zu Ende.


Tag 3, 10.12.2009:
Los ging es quasi wie am Tag zuvor mit dem wundervollen Frühstück. Im Anschluss bin ich an die University of Maryland gefahren, wo ich bis zum Mittag Vorträgen gelauscht habe. Während des Mittags (Lunch) gab es Pizza in der sogenannten Grand Ballroom Lounge. Sehr interessant ist die Tatsache, dass jeder Raum der Universität seinen speziellen Namen hat, so gibt es zum Beispiel den James Caroll Room, den George Prince Room und so weiter. Nach dem Lunch bin ich dann über den Campus gelaufen und habe erste Fotos geschossen.

Um 13:30 Uhr gingen die Vorträge weiter, bis dann schließlich um 17:15 Uhr mein Vortrag an der Reihe war. Unmittelbar vor dem Vortrag bin ich ein wenig nervös gewesen aber dann die Ruhe selbst. Der Vortrag selbst lief ohne Probleme, kein Versprecher trat auf oder Füllwort war notwendig. Im Anschluss wollte ich wieder ins Hotel, da ich mit meiner Studentenregistrierung normalerweise nicht am Abenddinner teilnehmen konnte. Da ich noch einige Kollegen traf und zusammen mit Ihnen zum Dinner wollte entschloss ich mich das Dinner nachzuordern. An der Registrierung fragte ich, ob es denn noch möglich sei das Dinner nach zu buchen. Die Organisatorin Lisa Press meinte: „It´s your lucky day!“ Ein Konferenzteilnehmer könne am Dinner nicht teilnehmen und ich bin somit nachgerückt. Wow, Dinner kostenlos! Das Dinner selbst war okay. Viele interessante Gespräche zwischen den Kulturen entwickelten sich am Tisch. Um 21 Uhr machten ich mich auf den Weg in Richtung Hotel.


Tag 4, 11.12.2009:
Letzter Tag der Konferenz bis ca. 12 Uhr, doch zunächst wieder Frühstück. Nach der Konferenz bin ich wieder ins Hotel und habe dort auf Dominik Greese gewartet, der um 13 Uhr erscheinen wollte. Dominik, gebürtiger Frankenberger, lebt zurzeit in Charlotte / North Carolina und nimmt an einem einjährigen Austauschprogramm (Parlamentarisches Patenschaftprogramm / http://bundetag.de/ppp) teil. Mittlerweile ist Dominik bereits ½ Jahr in den USA und besuchte bisher das College CPCC. Erlebnisberichte von Dominik sind unter http://www.goodmorning-germany.com zu finden.

Wir haben uns über das gute alte Internet verabredet. Dominik und ich haben früher beim TSV Viermünden/Schreufa versucht Fußball zu spielen. Leider hat es für beide nicht für die ganz große Karriere gereicht, weswegen wir unsere Zeit mit den aktuellen Tätigkeiten füllen. Da ich über Dominiks Programm Bescheid wusste, regelmäßig seine Webseite besuche, dachte ich mir, man könnte sich ja mal treffen. Dominik sagte sofort zu, weswegen er auch so gegen 13:15 Uhr in D.C. war, welches er bisher auch noch nicht besucht hatte.

Kurz erfrischt und bei mir im Zimmer untergekommen machen wir uns auf den Weg nach Downtown. Wir entscheiden uns zur Metro zu laufen, was auf der Baltimore Avenue nicht unbedingt zu empfehlen ist, denn die Sideways (Bürgersteige) sind eher schmal und Autos rasen nur so an einem vorbei. Auf dem Weg zur Metro, ca. 20 Minuten Fußmarsch, haben wir erstmal einiges ausgetauscht, was es so im Frankenberger Land und in unserem Leben neues gibt, denn zuletzt hatten wir uns vor gut drei Jahren auf der Jahreshauptversammlung vom TSV gesehen.

Mit der Metro sind wir dann vom College Park zur Haltestelle L’Enfant Plaza gefahren, ausgestiegen und zum Capitol gelaufen. Dort wurden erst einmal fleißig etliche Fotos geknipst, zudem haben wir ein sagenhaftes Wetter, Sonnenschein pur und knackige Kälte, wie man dies auf den Fotos leicht erkennen kann. Anschließend flanieren wir entlang der Mall in Richtung des Washington Monument (Obelisk). Zwischendurch haben wir uns bereits kundig über die Öffnungszeiten der Museen gemacht. Erwähnt sei am Rande, dass alle Museen freien Eintritt gewähren, allerdings muss man sich einer Kontrolle wie am Flughafen unterziehen, was eigentlich für alle öffentlichen Gebäude gilt. Vom Monument haben wir einen ersten Blick auf das Lincoln Memorial erhaschen können, allerdings dämmert es bereits schon und die Temperaturen fallen rasant in den Keller, sodass wir uns entschlossen das Lincoln Memorial am folgenden Tag zu besuchen. Folglich bewegen wir uns zum Ronald Reagan Building und suchen dort einen Food Court auf. Das ist ein Platz mit einer Ansammlung von Fast Food Restaurant auf engstem Raum für amerikanische Verhältnisse. Bei Flamers habe ich dann meinen ersten Cheeseburger auf amerikanischen Boden gegessen. Nach einer kurzen Stärkung ging es dann mit der Metro wieder in Richtung College Park zum Hotel. Mit der Linie 83 (Buslinie) haben wir kurz vor einem goldenen M gehalten und sind dort eingekehrt. Der nächste Burger steht auf dem Programm, ein Angus Deluxe mit Bacon & Cheese, welcher sehr gut mundet. Sowas fehlt definitiv in Germany, aber wer weiß, vielleicht kommt dieser bald auch zu uns. Anschließend sind wir an einer Tankstelle vorbei, haben dort noch ein wenig Proviant für die Nacht gekauft. Unmittelbar in der Nähe des Hotels kehren wir noch in eine Bar & Restaurant mit dem Namen Varsity Grill ein und Testen dort einige Biere. Nicht zu vergleichen mit den Deutschen Bieren, aber das Budweiser und Heineken war soweit in Ordnung. Sehr interessant ist, dass die Bar 20 HD TV´s hat, auf welchen ausschließlich Sport in allen Variationen gesendet wird. Baseball, Eishockey, Football und Soccer aus fast allen amerikanischen Ligen. Nach Verlassen der Bar sind wir endlich ins Hotel und folglich endete der Tag.


Tag 5, 12.12.2009:
Heute steht ein ausführliches Programm in D.C. auf dem Plan. Gegen 8 Uhr am morgen machen wir uns auf den Weg nach Downtown. An der Haltestelle Smithsonian geht es gleich in Richtung des Washington Monument, wo wir am Vortag unsere Tour beendet haben. Hier knipsen wir wieder einige Fotos mit anderen Lichtverhältnissen und im Anschluss begeben wir uns auf den Weg zum Lincoln Monument. Auf dem Weg zum Lincoln Monument schauen wir nach rechts zum Weißen Haus und Dominik sagt plötzlich: „Ich hab mir das irgendwie größer vorgestellt, so in XXL, aber das ist ja M!“ Wir müssen beide Lachen und verglichen zum Capitol wirkt das Weiße Haus eher ärmlich. Schließlich erreichen wir das World War II Monument unmittelbar vor dem Lincoln Memorial. Hier halten wir eine Weile, machen Aufnahmen und lassen uns von den Inschriften und Zitaten beeindrucken.

Nach wenigen Minuten Fußmarsch erreichen wir schließlich Abraham Lincoln. Langsam geht es die Treppen hinauf und mit dem Eintreten in das Monument wird uns so langsam bewusst, wie groß die Statue von Lincoln ist. Hier verweilen wir einen Moment, setzten uns auf die Treppe und genießen die Sonne. Die obligatorischen Fotos werden geknipst und ganz langsam geht es weiter in Richtung Weißes Haus. Unterwegs kommen wir am Vietnam Monument vorbei, wo sehr beeindruckend alle Namen der gefallenen Soldaten während des Vietnamkrieges in Marmor geschlagen sind. Dem Weißen Haus immer näher kommend müssen wir feststellen, das selbst M keine adäquate Beschreibung ist, sondern doch eher XS. Am Weißen Haus, welches weiträumig doch abgeriegelt ist, machen wir einige Aufnahmen und dann geht es weiter auf der Suche nach einer Poststelle (Post Office). Diese Suche erweist sich als sehr schwierig, denn ein offenes Post Office zu finden ist unmöglich. Wo soll ich nun Briefmarken erhalten, denn in den normalen Stores werden diese nicht verkauft. Erfolglos machen wir uns weiter zum Jefferson Memorial. Irgendwie haben Dominik und ich den falschen Weg eingeschlagen und kommen nicht über den Highway. Kurzerhand machen wir Stopp an einem Starbucks und genießen dort einen Latte Machiatto und einen Caramel Brulée Latte. Hier erholen wir uns von den doch langen Distanzen zwischen den Sehenswürdigkeiten und genießen das phantastische Wetter.

Nach dem Aufenthalt im Starbucks bekommen wir Hunger und liefen wieder zum L’Enfant Plaza auf der Suche nach etwas essbarem. Überrascht finden wir eine fast ausgestorbene Metrostation vor und fragen einen Cop, wo denn ein McDonalds sei. Dieser erwiderte, dass am Wochenende hier fast alle Läden geschlossen seien und bringt uns zu einem offenen Fastfood Restaurant. Dort essen wir einen Philly´s Steak & Cheese Deluxe. Wir machen uns weiter auf den Weg zum Space Museum an der Mall. Nachdem der Cop dies erwähnt hat, wird uns schlagartig bewusst, dass Washington eine reine Diplomaten- bzw. Regierungsstadt ist. Auch auf den Straßen ist fast nichts los, sodass man ohne auf die Ampeln zu achten einfach die Straßen überqueren kann. Die Stadt wirkt wie ausgestorben, bis auf einige Touries ist kaum eine Menschenseele anzutreffen.

Wir erreichen das Space Museum und lassen wieder einmal die Sicherheitskontrollen über uns ergehen. Das Museum selbst ist sehr interessant und wir verweilen gute 2 Stunden in ihm. Etliche Flugzeuge, Raumkapseln und Raketen sowie Satelliten können betrachtet werden. Aufbereitet werden die Informationen durch Videos und Tonbandaufnahmen und auf zwei Stockwerken gibt es etliches zu erkunden. Nach dem Space Museum gehen wir schließlich nochmals zum Capitol um einige weitere Aufnahmen zu machen. Dominik will zudem eine Aufnahme vor dem Capitol mit einem Wimpel vom TSV Viermünden/Schreufa, welche er als Weihnachtskarte aus den USA in die Heimat versenden kann. Zu guter Letzt vertreiben wir uns dann noch die Zeit im National Museum of Natural History. Hier gibt es eine Ausstellung über die verschiedensten Tierarten aller Kontinente. Nach ungefähr 1,5 Stunden begeben wir uns dann wieder in Richtung Hotel auf die Baltimore Avenue mit der Metro. Nochmal beim McDonalds angehalten, muß erneut ein Angus gegessen werden, der ist wirklich so lecker. Zunächst aber eine Variation ohne Bacon, welche nicht ganz so gut war. Zum Abschluss gibt es dann doch noch den Angus Deluxe mit Bacon & Cheese. Der ist so tasty!!! Erneut begeben wir uns nochmal in die Varsity Bar um weitere Bier zu testen. Wir haben unter anderem ein Yuengling Beer (Lagerbier), welches echt gut schmeckt. Anschließend ein Magic Hat #9, welche wie eine alte gammlige Eiche schmeckt. Weiterhin zu empfehlen ist das Red Stripe Bier. Schließlich lesen wir auf der Karte Bud Light Golden Wheat und denken dies sei ein Hefeweizen, aber falsch gedacht. Ist ein „normales“ Bier, welches zudem noch fürchterlich schmeckt. Zum Abschluss gibt es noch ein Sam Adams, was vergleichbar mit den „guten“ Bieren ist.


Tag 6/7, 13.12.2009/14.12.2009:
Am letzten Tag, nachdem die Koffer gepackt sind und wir das Frühstück hinter uns gebracht haben fährt Dominik mich zum International Airport Dulles. Zuvor machen wir noch einen Abstecher zum Arlington National Cemetery (Friedhof) um uns das Grab des verstorbenen Präsidenten J.F. Kennedy mit der ewig brennenden Flamme anzusehen. Auf dem Friedhof ist schon eine eigenartige Stimmung, ehrfurchteinflößend, wenn man die tausend Gräber sieht. Am Grab erweisen wir unsere Ehre und gehen weiter zum Arlington Haus, machen noch einige Fotos über Washington hinweg. Wie auf den Fotos zu erkennen ist das Wetter entsprechend der Stimmung. Auf dem Rückweg zum Aufgang können wir noch einen Blick auf das Pentagon werfen. Anschließend fahren wir zum Airport. Dort verabschiedet mich Dominik und wir wünschen uns eine gute Reise. „Die besten Grüße in die Heimat“, ruft Dominik. Nach der Sicherheitskontrolle habe ich noch einen Moment Zeit, komme schließlich an einem Wendy´s vorbei und probiere dort auch nochmal zwei Burger aus, denn laut Dominik, macht Wendy´s echt gute Burger. Ich überzeuge mich selbst davon, ordere einen Spicy Chicken und einen Bacon Double Burger. Beide sind verdammt gut, die besten Burger die ich je gegessen habe, da kommt selbst der Angus von McDonalds nicht heran.

Gegen 17 Uhr geht dann mein Flug in Richtung Zürich / Schweiz zurück. Mit einer halben Stunde Verspätung lande ich und mein Anschlussflug nach Frankfurt soll bereits in 35 Minuten losfliegen. Im Eiltempo mache ich mich auf den Weg, werde kurz vor meinem Gate erneut einer Sicherheitskontrolle unterzogen. Es fehlen nur noch 15 Minuten laut Plan bis zum Abflug. Normalerweise ist das Boarding schon lange durchgeführt und ich habe schon die Befürchtung den Flug zu verpassen, zumal sich der Kontrolleur wie es sich für einen Schweizer gehört auch unheimlich Zeit lässt. Auf eines ist bei den Schweizern verlass, das langsame Tempo, so auch am Gate, denn die haben noch gar nicht mit dem Boarden angefangen. All die Hektik und Aufregung umsonst. Folglich erreiche ich meinen Abflug und lande knapp eine Stunde später in Frankfurt – Back in good old Germany!

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38.511
Gaby Floer aus Garbsen am 22.09.2010 um 21:17 Uhr  
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