Ergonomie am Arbeitsplatz – optimale Arbeitsbedingungen schaffen

Der Begriff „Ergonomie“ nimmt heute bei der Einrichtung von einem guten Arbeitsplatz einen hohen Stellenwert ein. Er steht für optimale Arbeitsbedingungen, die dafür sorgen, dass Angestellte in einer idealen Umgebung bestmögliche Leistungen bringen können. Für 21% gehört die Beschaffenheit des Sitzplatzes zu einem Störfaktor am Arbeitsplatz. Neben einstellbaren Möbelstücken spielen auch Raumtemperatur sowie Luftfeuchtigkeit eine Rolle.

Warm ist besser – die ideale Temperatur


Im Sommer kühl und im Winter warm? So einfach ist es nicht. Die ideale Temperatur am Arbeitsplatz ist das ganze Jahr über gleichmäßig und dabei nicht zu kühl. Auch wenn Klimaanlagen heute zur Grundausstattung im Büro gehören, werden sie idealerweise nur dazu genutzt, die Temperatur gleichmäßig zu halten. Die Arbeitsstättenverordnung gibt eine Mindesttemperatur von 20 Grad im Büroraum vor. Noch besser ist es aber, wenn mindestens 22 Grad vorhanden sind. Dabei sollte es möglich sein, den Büroraum immer wieder mit frischer Luft zu versorgen. Ebenso wichtig ist die Luftfeuchtigkeit. Bei einer zu trockenen Luft sinkt die Konzentration. Daher liegt die ideale Luftfeuchte zwischen 40 und 60 %. Die Luftfeuchtigkeit kann durch Luftbefeuchter sowie durch Pflanzen und ein regelmäßiges Lüften gleichmäßig gehalten werden.

Lichteinstellungen beachten


Tageslicht ist natürlich die beste Lichtquelle, darf jedoch nicht direkt auf den Bildschirm fallen. Nicht immer reicht das Tageslicht jedoch aus, daher müssen Büroräume mit ausreichend Licht versorgt werden. Das Licht sollte für eine indirekte Beleuchtung sorgen. Eine gute Wahl sind Wandstrahler, die für ein warmes Licht sorgen. Der Kontrast zwischen Bildschirm und Licht darf nicht zu stark sein.

Dynamik in der Körperbewegung – der Bürostuhl


Der Bürostuhl ist für Angestellte von Unternehmen ein wichtiger Punkt für das Wohlbefinden. Ein Bürostuhl lässt sich individuell anpassen. So kann die Arbeitshaltung immer wieder gewechselt werden. Die Füße stehen komplett auf dem Boden. Dabei bilden die Beine einen Winkel von 90 Grad. Die Sitzfläche befindet sich also auf Höhe von den Kniekehlen. Die Rückenlehne reicht bis an die Schulterblätter. Zudem verfügt die Rückenlehne über eine Lendenstütze. Diese befindet sich auf der Gürtelhöhe und stützt so die untere Wirbelsäule ab. Die Sitzbreite beim Bürostuhl liegt bei 40 bis 50 cm.

Anpassbarer Schreibtisch als Erleichterung für die Arme


Viele Verkrampfungen und Verspannungen entstehen durch einen falsch eingestellten Schreibtisch. Ebenso wie der Bürostuhl sollte er sich anpassen lassen. Die Breite liegt bei wenigstens 160 Zentimetern, die Tiefe bei wenigstens 80 Zentimetern. Der Abstand zur Sitzhöhe beträgt wenigstens 19 Zentimeter und höchstens 28 Zentimeter. Die Arme können waagerecht auf dem Tisch abgelegt werden, die Unterarme liegen komplett auf. Der Abstand zur Tastatur bei aufliegenden Händen beträgt mindestens 10 Zentimeter. Die Tastatur kann in einem Winkel von bis zu 15 Grad angepasst werden. Unter dem Schreibtisch ist ausreichend Platz, um die Beine lang machen zu können. Hier gehen keine Kabel entlang.

Auf dem Schreibtisch befindet sich der Bildschirm in einem Abstand von mindestens 50 Zentimetern zum Kopf. Der Bildschirm sollte flimmerfrei sein, da er sonst die Augen zu stark belastet. Der Kopf hat eine leichte Neigung nach unten auf den Bildschirm. Der ideale Bildschirm hat eine Größe von mindestens 24 Zoll, darf aber auch größer sein. So lässt sich alles optimal auf dem Bildschirm erkennen.
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