Ressourcen schonen - Gebrauchtes wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeben

Gebrauchte Bücher wieder verkaufen

„Re-Commerce“ gilt schon seit einigen Jahren als großer Trend unter den Online-Händlern. Und die Branche scheint noch immer unaufhaltsam zu wachsen. Immer mehr neue Unternehmen entdecken das erfolgreiche Prinzip für sich und versuchen sich im Internet als Gebrauchtwarenhändler.

Das Geschäftsmodell "Re-Commerce"


Die Idee, die sich hinter Re-Commerce verbirgt, ist denkbar einfach. Ein Händler kauft gebrauchte Produkte an und verkauft die Waren mit Gewinn weiter. Secondhand-Geschäfte, Antiquitätenhändler und Trödler machen sich dieses Prinzip schon lange zunutze. Das Besondere hieran ist, dass die Geschäfte größtenteils online abgewickelt werden, während der normale Gebrauchtwarenhändler den persönlichen Kontakt zu seinen Kunden pflegt, die Waren persönlich entgegennimmt und wieder verkauft. Deshalb spielt sich der Warenan- und -verkauf im Internet etwas anders ab.

Unterschied zwischen klassischem Flohmarkt und Re-Commerce


Warenhändler profitieren vor allem von der vereinfachten Suche im Internet nach potenziellen Kunden mit verwertbaren Gebrauchtwaren.In der Regel betreiben die Re-Commerce-Anbieter eigene Online-Plattformen, die für einen automatisierten Ankauf konzipiert wurden. Kunden haben die Möglichkeit, auf einer solchen Seite nach Produkten zu suchen, die sie veräußern möchten. Dazu müssen sie entweder die EAN-Nummer oder den Barcode der Ware eintippen.

Alle Waren, an denen der Anbieter im Augenblick Interesse hat, sind in dem System hinterlegt. Jedes Produkt hat einen festen Ankaufpreis. Bietet der Kunde einen Artikel an, den der Anbieter gerade sucht, wird der passende Festpreis automatisch ermittelt und angezeigt. Anders als beim typischen Gebrauchtwarenhändler gibt es bei diesem Online-Ankauf keine Preisverhandlungen. Stattdessen entscheidet der Kunde, ob er das Angebot sofort annimmt oder nicht.

Warum Re-Commerce viele Menschen erreicht


Die aktive Suche nach gebrauchten Waren und der persönliche Kundenkontakt entfallen für den Online-Gebrauchtwarenhändler quasi komplett. Das Problem, das bei dieser Art des Geschäfts besteht, ist die Pflege der eigenen Preislisten für unzählige Artikel. Gerade im Internet ist es wichtig, dass diese stets auf dem neuesten Stand sind. Der Verwaltungsaufwand ist also groß. Im Gegenzug erreicht er damit ein breites Publikum, das jederzeit und von jedem Ort aus Produkte an ihn veräußern kann.

So garantieren die Händler eine hohe Produktqualität


Hat sich der Kunde dazu entschlossen, das Angebot anzunehmen, kann er die Produkte als Paket an das Logistikzentrum des Online-Händlers schicken. Dort werden alle Artikel einer genauen Prüfung unterzogen, und sofern möglich und nötig, für den Weiterverkauf erneut aufbereitet. Dafür werden beispielsweise fachkundige Mitarbeiter beschäftigt, die die Waren auf Funktionsfähigkeit und Qualität überprüfen (zum Beispiel bei technischen Geräten, Tablets oder Smartphones) und eventuelle persönliche Daten des früheren Besitzers entfernen.

Auf diese Weise stellen die Online-Händler sicher, dass nur funktionstüchtige und brauchbare Waren in ihr Sortiment aufgenommen werden. Die gebrauchten Produkte werden dann gewinnbringend je nach Angebot und Nachfrage an Interessenten verkauft.

Die Entwicklung der Re-Commerce-Branche in Deutschland


In Deutschland ist Re-Commerce seit ungefähr 2006 bekannt. Zu Beginn kauften und verkauften einige Online-Händler vorwiegend gebrauchte Filme, CDs, Videospiele und Bücher. Seit dem hat sich die Branche in vielen Bereichen weiterentwickelt. Zum einen sind viele Anbieter hinzugekommen, zum anderen wurde das Portfolio an Gebrauchtwaren deutlich erweitert. Heute wird vom DVD-Player, über Handtaschen und Kinderbekleidung, bis hin zur Schmuckkette alles aufgekauft und angeboten. Den Händlern kommt es dabei darauf an, dass sich die Waren schnell und unkompliziert weiterverkaufen lassen.

An- und Verkauf von Büchern auf verschiedenen Online-Portalen


Besonders gut lässt sich das Prinzip im Bücher-Bereich anwenden. Besitzer von alten, gelesenen Büchern haben die Möglichkeit, ihre guten Stücke zu festgelegten Preisen zu verkaufen. Wer zu Hause eine Vielzahl an Büchern hat, die er nicht mehr benötigt, kann sich den anhaltenden Verkaufstrend zunutze machen und sie auf Auktionsplattformen wie Ebay oder über Re-Commerce-Händler wie Momox oder Rebuy anbieten. Mit etwas Glück und Geduld findet sich hier schnell ein Käufer.Wie sich der Verkauf gestaltet und wo sich die besten Preise erzielen lassen, ist beispielsweise auf buecherverkaufen24.net zu ermitteln.

Der Vorteil von Re-Commerce-Plattformen liegt auf der Hand: Mehrere Bücher können gleichzeitig verkauft werden. Der Preis steht im Vorfeld fest. Je nach Buchart fallen die Erlöse größer oder niedriger aus. Besonders gefragt sind etwa Studienbücher, die in neuem Zustand sehr teuer sind. Studenten können hier viel Geld einsparen. Die größten Erlöse aber bringen antiquarische Bücher, Werke, die nicht mehr produziert werden oder seltene Auflagen ein. In jedem Fall gilt: Die Konditionen und Preise der einzelnen Plattformen vergleichen und eventuell Rat von Experten einholen, bevor die wertvollen Bücher verkauft werden.

Fazit: Re-Commerce-Portale bieten Besitzern von Filmen, Büchern, Elektroartikeln etc. eine gute Alternative zum Verkauf auf Flohmärkten oder über Secondhand-Geschäfte. Wer als Re-Commerce-Händler auf die Kommunikation mit möglichen Käufern und eine langwierige Verkaufsabwicklung verzichten möchte, ist hier im Vorteil. Mit nur wenigen Klicks lassen sich die Artikel zu Festpreisen an Interessenten verkaufen. Durch die Mehrfachnutzung der Waren werden sowohl die Umwelt als auch der Geldbeutel der Kunden entlastet.
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