In Faßberg gibt es ein Luftbrückenmuseum
Im September vor 50 Jahren ging die Luftbrücke zu Ende, Grund genug, sich diese in jeder Hinsicht außerordentliche Leistung ins Gedächtnis zu rufen. Im Luftbrückenmuseum in Fassberg sind viele Ex-ponate zusammengetragen, sehr anschaulich aufbereitet und durch einen Film ergänzt. Es ist täglich außer samstags ab 13 Uhr geöffnet und eintrittsfrei.
1948 hatten die Sowjets auf Anordnung Josef Stalins eine totale Blockade der Land- und Wasserwege nach Berlin verhängt. Die Stadt aufzugeben, kam für den amerikanischen Militärgouverneur Lucius D. Clay nicht infrage. In nur 48 Stunden organisierte er eine in solchen Ausmaßen noch nie dagewesene Luftbrücke, um den Menschen in Berlin das Überleben zu ermöglichen. Aus Feinden wurden Freunde. Bis zu 13.000 Tonnen Waren aller Art wurden täglich in die Stadt geflogen, alle 61,8 Sekunden landete ein Flugzeug auf einem der drei Flugplätze in Berlin. „Satt wurde niemand, aber verhungert ist auch keiner“, hieß es in einer der Informationen. Man kann nur staunen über die gigantische Leistung, die alle Beteiligten an der Luftbrücke über den langen Zeitraum vom 25.06.1948 bis 30.09.1949 erbrachten.
Wer nach all der Information Lust auf Kaffee und Kuchen hat, dem empfehle ich das Café „Ole Müllern Schün“ im Nachbarort Müden.



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