Kleinkind mit voller Wucht auf den Boden geworfen, Prozessbeginn gegen den Vater

Symbolbild (Foto: ©dreamstime_s_45281262)
Essen: Brunnen | Die schwersten Kindesmisshandlungen geschehen aus maßlosen Zorn, Unbeherrschtheit oder Eifersucht gegenüber dem Partner.
Die Kinder sind dann die jenigen die das zu spüren bekommen und ein Leben lang darunter leiden, so auch in diesem Fall.

Nun hat der Prozess gegen einen 58 Jahre alten Mann aus Essen aufgrund versuchten Todschlags begonnen.


Am 13. Januar 2016 erreicht ein Beziehungsstreit seinen grausamen Höhepunkt.
Der Angeklagte soll laut Staatsanwaltschft seine eineinhalb Jahre alte Tochter aus dem Kinderwagen genommen und mit voller Wucht auf den Boden geworfen haben .
Das Kleinkind war über zehn Minuten lang bewusstlos. Es erlitt schwere Kopfverletzungen, außerdem war ein Arm gebrochen.

Beim Prozessbeginn vor dem Landgericht Essen bestreitet der Angeklagte und Vater eines eineinhalb Jahre alten Mädchens den Vorwurf mit den Woten " Das kleine Mädchen sei bei einem Gerangel mit seiner Partnerin zu Boden gefallen "

Die Veteidigerin des Beschuldigten liest folgende Erklärung vor;
Der Angeklagte hatte bei der Mutter seiner Tochter übernachtet, obwohl die Beziehung offenbar schon fast wieder beendet war.
Er habe seine Partnerin geschlagen und getreten, «Ich war richtig wütend.»
Die Frau ist damals auch verletzt worden.
Weiter heist es; «Wir haben beide an dem Kind gezogen - es ging hin und her»,
Den Vorwurf der Staatsanwaltschaft aber weist er zurück.

Laut den Angaben des Angeklagten leidet er seit 15 Jahren an Depressionen.

Es wird nachberichtet

gb
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2 Kommentare
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Helmut Seifert aus Mönchengladbach | 05.05.2016 | 12:16  
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 06.05.2016 | 10:08  
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