Innungen bluten aus – die Handwerkskammern horten Millionen

Innungen bluten aus Allgemeine Zeitung v. 03.11.2014
Handwerkerschaft Birkenfeld droht Insolvenz Rheinzeitung v. 20.10.2014

Es ist kein Geheimnis: Den Innungen laufen die Mitglieder weg. Das hat einen ganz einfachen Grund und das ist die dazugehörige Zwangsmitgliedschaft in den Handwerkskammern, die ALLE Zwangsmitglieder abzockt. Die Mitgliedschaft in den Innungen ist freiwillig. Da überlegt sich jeder Betrieb schon einmal sich aus Kostengründen den Innungen fern zu bleiben.

Die Konjunktur sicher längst nicht so gut, wie es die Kämmerlinge alltäglich heraus posaunen. Überlegt sich doch jeder einer Innung beizutreten. Wäre nicht der kostenintensive Kammerzwang, hätten die wesentlich intensiveren Innungen weniger Probleme.

In den Innungen leisten die Mitglieder excelente Arbeit in der Berufsausbildung. Dies kostet viel Zeit. Zeit, die zum Nulltarif vergütet wird.

Ein Ausbildungsbetrieb wird schon mit der Einstellung eines Lehrlings bestraft. Er wird gleich für einen simplen Verwaltungsakt ( Eintragung in die Handwerksrolle ) abgezockt!

Dann gibt es noch die Ausbildungsabgabe.

Für Fortbildungslehrgänge, deren inhaltlicher Umfang in Frage zu stellen ist, wird den Betrieben nochmals kräftig in die Tasche gegriffen. Die dadurch entstehenden Fehlzeiten im Betrieb haben sie selbstverständlich auch noch zu Tragen. Hier wäre sicher eine Kompensierung eine Lösung.

Die Handwerkskammern lassen sich immer wieder was Neues einfallen. Splitten Berufe, wozu wiederum durch zusätzliche Lehrgänge die Betriebskassen „geplündert“ werden.

Ein Lehrling im Tischlerhandwerk muss erst einen Maschinenlehrgang absolvieren, bevor er ein Stück Holz an der Kreissäge zuschneiden kann. Entscheidet sich jemand als Hilfsarbeiuter in einer Tischlerei zu arbeiten, ist dies nicht von Nöten. So zumindest zu meiner Zeit.

Die Ausbildungsbetriebe stecken somit sehr viel Zeit und Geld in den Auszubildenden.

Gesellen- und Meisterprüfungen werden von Innungsmitgliedern organisiert/abgenommen.

Ehrenamtlich, wohl bemerkt.

Die Kammern schreiben die Rechnungen und kassieren dafür satte Summen von den Betrieben .

Bei den „Kämmerlingen“ ist das „Ehrenamt“ ein lukratives Pöstchen. Der Präsident der Handwerkskammer Koblenz z.B. kassiert für sein Ehrenamtsatte 3.780,- EURO … an sogenannten Aufwandsenstschädigungen.

Zusätzlich verfügt die Handwerkskammer Koblenz mit 19.500 Mitgliedern über ein Vermögen von 82 Millionen EURO ( Stand Ende 2012 )
Zum Vergleich: Die IHK Koblenz mit 80.000 Mitgliedern hat Rücklagen in Höhe von 22 Millionen EURO.

Die Haushaltssteigerung 2008/2010 der HWK Koblenz diente lediglich der Steigerung der Personalkosten!

Die HWK Koblenz veröffentlicht in ihrem Geschäftsbericht 2008 ( der Link funktioniert nicht mehr) unter anderem die Personalkosten und beziffert diese mit 10 Millionen EURO. Bei einem Jahreshaushalt in Höhe von ca. 25 Millionen EURO.
Schauen wir uns nun den “Geschäftsbericht” von 2010 an, so beziffert die HWK Koblenz bei einem Jahreshaushalt in Höhe von 27,5 Millionen EURO die Personalkosten mit 12,4 Millionen EURO.
Eine satte Steigerung von 24 Prozent, die sogleich die Haushaltssteigerung in Höhe von 2,5 Millionen EURO zunichte macht. Oder diente der Zweck der Haushaltssteigerung lediglich der Finanzierung der Personalkosten?

Zusätzlich sackten 20013 die Handwerkskammern über 71 Millionen an Subventionen ein Quelle: Bundesverband für freie Kammern siehe auch Kammerbericht 2013 unten



Handwerks-Innungen formieren sich gegen den Kammerzwang v. 01.05.2014

Handwerkskammer München – Innung kritisiert Handwerkskammer v. 18.03.2013

Handwerkskammer Südthüringen – Auch hier heftiger Gegenwind aus der Kreishandwerkerschaft in Richtung “Kammerführung” v. 22.01.2013

Handwerkskammer München – Innung kritisiert Handwerkskammer

Dessau-Roßlau – Zwist mit der Handwerkskammer – Innungen trennen sich v. 29.01.2013


Weg mit diesen Zwangsinstitutionen! Das schafft Freiheit, Motivation, Inotivation und Arbeitsplätze!

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Lügen – Betrügen – Täuschen – Vertuschen

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab… v. 12.05.2013

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium – verfilzt, wie eh und je v. 17.10.2013

Kammerbericht 2013 – 589 Millionen Subventionen für die Kammern

Kammerbericht zum Download

Realität: Rassisten und Rechtsextremisten in den (Zwangs-) Kammern v. 24.02.2014
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