Präzisionsfliegen: Breitscheider Piloten landeten mit dem deutschen Team auf Rang 5

Robert Deppe (links) und Marcus Ciesielski (rechts) haben die Farben der LSG Breitscheid bei der Präzisionsflug-WM in Dänemark würdig vertreten. Mit der Deutschen Equipe (in der Mitte Teammanagerin Astrid Ciesielski) belegten die Westerwald-Piloten Rang 5. (Foto: LSG)
Dass die Breitscheider Wettbewerbspiloten auch internationale Vergleiche nicht zu scheuen brauchen und mit den Besten der Welt mithalten können, ist für sie eine beruhigende und bestätigende Erfahrung zugleich. Gemacht haben sie diese während der Weltmeisterschaften im Präzisionsfliegen, die vor wenigen Tagen im nord-dänischen Skive zu Ende gegangenen sind. Am Start: 72 Luftsportler aus 19 Nationen. Mit Marcus Ciesielski und Robert Deppe gehörten gleich zwei Piloten der hiesigen Luftsportgruppe zum Deutschen Team. Und das platzierte sich ganz knapp hinter der schwedischen Konkurrenz auf Rang 5 der von den Polen, Tschechen und Franzosen dominierten Skala.
Vier der fünf Teilnehmer der deutschen Mannschaft hatten die Hessen gestellt. Neben den beiden Überfliegern von der „Hub“ waren das Arnold Grubek und Werner Lindner vom Hanseatischen Fliegerclub Egelsbach (HFC). Das germanische Quintett komplettierte Thomas Kirchner aus Cottbus.
LSG-Vertreter Marcus Ciesielski fand sich in der Einzelwertung nach der großen Abrechnung auf Rang 30 wieder. Für seinen Vereinskamerad Robert Deppe, den Vize-Weltmeister im Rallyefliegen, war es die zweite Teilnahme an einem World-Championat dieser Disziplin. Er landete auf Platz 56. Vor zwei Jahren hatte er bei der Präzisions-WM in Bautzen in der Low Experience-Kategorie den 3. Rang belegen können.
Die Teilnehmer mussten insgesamt drei Streckenflüge durchstehen, von der schlechteste gestrichen wurde. Hier kommt es, basierend auf einem selbst erstellten Flugplan, auf sekundengenaues Fliegen sowie das Auffinden von Bildern und Bodenzeichen an. Daneben werden Ziellandungen in einem genau definierten Feld gefordert. Eigentlich eine Spezialität der Breitscheider. Doch die überpeniblen Punktrichter machten ihnen einen Strich durch die Rechnung, was beiden 200 zusätzliche Strafpunkte einbrachte. Das war auch durch größtes navigatorisches Geschick nicht mehr auszugleichen. Dennoch können die Westerwälder Luftikusse mit ihrem Abschneiden mehr als zufrieden sein. Sind sie auch.
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