Mama, Mama, er hat überhaupt nicht gebohrt! Er hassche alle geschogen… Die HSG Wetzlar zeigt mehr Biss

Diese Bildunterschrift lag auf dem Punkt! So sieht es aus, wenn der Wetzlarer Handball-Star Steffen Fäth auf die Zähne beißt (rechts). Zbigniew Krycsiwiki (links) biss bei Bond immerhin noch auf Eisen. Offenbar verhandelt der Wetzlarer Bundesligist mit einem neuen Sponsor. (Foto: Scan)
Deshalb lieben wir unsere Zeitung ja so. Weil sie Humor zeigt. Mitunter unbeabsichtigt. Sicherlich eine der treffendsten und pointiertesten Bildunterschriften seit langem. Möglicherweise aber auch eine verkappte Werbung, die den Leser zum Abschluss einer Zahnzusatzversicherung bewegen soll. Aus „KOMPAKT“, der Sonntagsbeilage der Zeitungsgruppe Lahn-Dill.
Neuerdings nun also auch mit realsatirischen Elementen. Aber in Wahrheit geht es darum, dass der Handball-Bundesligist aus Wetzlar mit einem neuen Sponsor verhandelt: Colgate-Palmolive und Blend-a-Med.
Und wieder eine neue Herausforderung für Bond, James Bond: Nicht geschüttelt, sondern gerührt! Und das sind wir auch. Bei der HSG Wetzlar hätte sich 007-Widersacher Zbigniew Krycsiwiki, der unvergessene „Beißer“ aus „Der Spion, der mich liebte“, der der Legende nach ja schon beim erstmaligen Aussprechen seines eigenen Nachnamens alle Zähne eingebüßt und daselbst verschluckt hatte, sicherlich noch eine Scheibe abschneiden, pardon, abbeißen können.
Gur, knapp verfehlt ist auch daneben, der Beschreibungstext scheint dem Redakteur etwas entgleist zu sein. Aber seien wir nicht kleinlich. In Wahrheit handelt es sich hier um einen dezenten Hinweis darauf, dass Handball-Bundesligist aus der Kreishauptstadt mit einem neuen Geldgeber liebäugelt: Colgate-Palmolive. Denn plastischer kann man den legendären Werbespot des Karies-Konzerns ja nicht illustrieren: „Mama, Mama, er hat überhaupt nicht gebohrt!“ Er hassche alle geschogen… http://www.youtube.com/watch?v=AXtERlHP4LQ
Im Sponoren-Rennen ist unbestätigten Meldungen zufolge aber nach wie vor auch Procter & Gamble mit seiner 1987 von der Mainzer Blendax-GmbH übernommenen Traditionsmarke Blend-a-Med: „Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können!“ Und etwas mehr Biss würde der HSG ja sicherlich auch gut tun. Nach oben ist da jedenfalls noch ein bisschen Luft…….
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