„Herzsprünge“ aus 4.000 Metern Höhe Rasanter Tandemspaß für gute Zwecke auf und über dem Siegerlandflughafen

Rasanter Doppelspaß am Tandemschirm: Die vergnügte junge Dame weiß sich in guten Händen. „Hängepartie“ für gute Zwecke. Am kommenden Wochenende steht auf und über dem Siegerlandflughafen der 4. Tandem-Charity-Event an. (Foto: Skydive Westerwald)
 
Da kommt Freude auf. Freier Fall aus 4.000 Metern Höhe. Der Tandemmaster ist inkognito unterwegs. Möglicherweise verstößt er mit diesem Outfit gegen das Vermummungsverbot. (Foto: Skydive Westerwald)
Auf ein Neues. Wagen wir den Herzsprung! Die am Siegerlandflughafen beheimateten Fallschirmsportler bitten wieder zum Adrenalinspaß für die gute Sache. Passagierspringen über Burbach, und der Reinerlös fließt erneut sozialen Zwecken zu. Er ist für Menschen bestimmt, denen das Schicksal nicht immer wohlwollend zugelächelt hat.
Im jährlichen Wechsel zwischen der Lipper Höhe und der Breitscheider „Hub“ veranstaltet, hat diese „Tandem-Charity-Event“ genannte Aktion inzwischen schon so etwas wie Traditionscharakter. Zum vierten Male in Folge legen sich die Schirmathleten von „Skydive Westerwald“ für die gute Sache in die Gurte, diesmal turnusgemäß wieder auf und über ihrer Dependance in Nordrhein-Westfalen.
Der Sprungplatz befindet sich direkt neben dem Eingangsbereich des Siegerlandflughafens. Die Einstiegsluke des geräumigen Absetzflugzeuges, einer eleganten, 20 Personen fassenden Cessna „Grand Caravan“ öffnet sich kommenden Freitagnachmittag (20. Mai) ab 15 Uhr erstmals für abenteuerlustige Gäste. Bis einschließlich Sonntagabend geht es hier, entsprechendes Wetter vorausgesetzt, dann wieder Schlag auf Schlag. Motto: „Mach‘ was Cooles – Tu‘ was Gutes!“
Angegurtet an einen erfahrenen Tandemmaster, können die Teilnehmer den Rausch des freien Falles auskosten – aus 4.000 Metern Höhe. Mit 200 Stundenkilometer Vertikalgeschwindigkeit rasen beide Mutter Erde entgegen, ehe der große Schirm den rasanten Sturz abbremst und das Gespann gemächlich der Landezone entgegengleiten lässt – Panoramablick inklusive. Eine „Hängepartie“ der schönen und exklusiven Art. Einfacher lässt sich nicht in die faszinierende Welt des Fallschirmspringens hineinschnuppern. Der Passagier braucht kaum etwas zu tun; er muss sich lediglich (aus dem Flugzeug) fallen lassen, was ihn allerdings schon etwas Überwindung kostet. Und dann kann und darf er genießen. Alles andere erledigt der „Kapitän“.
Der Begriff „Herzsprung“ resultiert daher, dass der Erlös des Ganzen ursprünglich ausschließlich für die „Bärenherz“-Stiftung reserviert war, eine gemeinnützige Organisation, die sich bundesweit Pflege- und Hospizeinrichtungen für unheilbar erkrankte Kinder betreibt. Inzwischen jedoch ist der Kreis der Nutznießer auf das global operierende Hilfswerk „Fly & Help“ ausgedehnt worden. Dieser vom RPR1-Moderator und Weltumrunder Reiner Meutsch ins Leben gerufene Verband baut Schulen und Krankenhäuser in den ärmsten Regionen der Dritten Welt. Also ist das Geld auch hier gut angelegt. Mehr Infos über die beiden Organisationen hier: www.baerenherz.de und www.fly-and-help.de
Pro Passagiersprung zweigen die Veranstalter jeweils 50 EUR für den guten Zweck ab. Der Erlös wird zu gleichen Teilen übergeben. Im vergangenen Jahr kamen auf diese Weise 5.000 EUR zusammen. Diese Latte möchten die Organisatoren auch diesmal wieder reißen. Gesprungen wird an den drei Veranstaltungstagen jeweils bis Sonnenuntergang. Start am Samstag (21. Mai) und Sonntag jeweils ab 9.30 Uhr. Buchungen können über die Web-Seite der Skydiver unter www.springwerk.de vorgenommen werden, sind aber auch direkt telefonisch unter der Service-Nummer 02777-1871 möglich. Kurzentschlossene können auch ohne vorherige Anmeldungen zum Zuge kommen, sollten im Fall kurzfristiger Buchung vor Ort dann aber etwas Zeit mitbringen.
Apropos kurzfristig: Der einzige unwägbare Faktor in diesem rasanten Spiel ist nun mal das Wetter. Sollte sich abzeichnen, dass sich die Lipper Höhe am Veranstaltungswochenende in Nebel hüllt oder tiefliegende Wolken den Himmel bedecken, wird die Aktion auf die Schnelle ins benachbarte Breitscheid verlegt. Auf dem Internet-Portal der Skydiver (springwerk.de) ist diese Information dann zeitnah abrufbar.
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