Hessische Jäger starten perfide Rufmord- und Verleumdungskampagne gegen Tierfreunde

Ein Sprecher der Lauterbacher Polizeistation erläuterte einem TV-Team des Hessenfernsehens, gegen wen (unbekannt) und wegen was (Tierquälerei, Hausfriedensbruch, illegales Aufstellen von Fallen) die Ermittlungen laufen. Aber so richtig ins Laufen gekommen schienen die Recherchen der Uniformierten nie. Dafür ist die Jägerlobby in der Dienststelle zu stark. (Foto: Screenshot)
Mit einer beispiellosen Verleumdungs- und Rufmordkampagne versuchen die Hessischen Jäger zwei ihnen unbequeme Tierfreunde mundtot zu machen und zu diskreditieren. Weil die sich mehr und mehr mit dem Rücken zur Wand stehend fühlenden Nimrods ihre Felle davon schwimmen sehen und durch die neue Jagdverordnung massive Einschränkungen ihrer „Rechte“ in Wald und Feld befürchten, haben sie sich jetzt zwei Privatleute vorgeknüpft, auf die sich alle ihre Ängste und Abneigungen gegen die Tierschützer projizieren.
Gegen beide haben die Pirschgänger bei der Staatsanwaltschaft in Gießen öffentlichkeitswirksam Strafanzeige wegen Vortäuschens einer Straftat und Wilderei erstattet, weil diese am Osterwochenende dieses Jahres ein Gemetzel unter Waschbären, das Unbekannte im Schlosspark von Lauterbach angerichtet hatten, publik gemacht hatten. Außerdem werfen sie ihnen Irreführung der Polizei und der Öffentlichkeit vor. Die Lodenmantelfraktion unterstellt den Männern, den schrecklichen Vorfall frei erfunden zu haben, um den Jägern zu schaden und die Inhalte der neuen Jagdnovelle in ihrem Sinne zu beeinflussen. Ganz nebenbei werden sie auch mit der Religionssekte „Universelles Leben“ in Verbindung gebracht. Etwas schizophren ist das schon. Aber ein in die Enge getriebenes Tier reagiert ja ähnlich.
Die Jägergemeinschaft Lauterbach hat die vollen Namen der vermeintlichen Straftäter veröffentlicht, schweigt sich aber aus, wer von Ihren die Anzeige erstattet hat. Eine unrühmliche Rolle in diesem perfiden Spiel nehmen die hiesige Polizei sowie das Veterinäramt ein. Beide Behörden haben offensichtlich interne Informationen, Auszüge aus Vernehmungsprotokollen sowie den Untersuchungsbericht des Hessischen Landeslabors, an die Jägerschaft weitergereicht, um diese in eine bessere Verhandlungsposition zu bringen. Ehemalige und derzeitige Führungskräfte der Ordnungshüter sind mit den Waidmännern eng verbandelt, während Manfred Görig, der Landrat des Vogelsbergkreises, dessen Verwaltung das Veterinäramt untersteht, selbst ein leidenschaftlicher Jäger und als solcher Mitglied im Jagdverein Alsfeld und der Hegegemeinschaft Felda ist. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt.
Mehr dazu hier:
http://www.rotorman.de/jaeger-starten-rufmordkampa...
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