Die drei schönsten Berge meiner Heimat - 3 "Eschenburg"

Die Eschenburg aus der Vogelperspektive

Eschenburg: Eschenburgturm | Die Eschenburg ist mit 590 m NN der zweithöchste Berg in der Schelderwaldregion und auch dieser Berg war Namensgeber für eine Großgemeinde "Eschenburg" mit insgesamt 6 Orten.

Vor genau 75 Jahren in 1936 wurde auf diesem Berg ein 46 m hoher hölzerner Aussichtsturm mit festem Unterbau aus Diabas zu Ehren der Bergleute eingeweiht.

Das war damals der einzigste Aussichtsturm der hiesigen Region mit einem weiten Blick in`s Rothaargebirge, Westerwald, in`s Hinterland und besonders ins nahe gelegene langgestreckte Dietzhölztal.

Im massiven Unterbau war ein Bergbaumuseum eingerichtet, das auch vom Bergbau, der Eisenerzgewinnung und Eisenverhüttung im Schelderwald erzählte.

Erinnerungen an die Zeit von anno dazumal werden wach !

Im Sommer, an einem besonders schönen Tag, machte uns unser Lehrer den großen Spaß eines Klassenausflugs zur Eschenburg.

Nach einem langen Marsch gab es im unteren Raum zunächst eine kleine Erfrischung in Form eines Getränkes ( für 10 Pfennig "Brause" ) und als erstes wurde uns dann das Museum langwierig vorgestellt.

Danach hielt uns nichts mehr und es ging im Klapperschritt über die vielen hölzernen Stufen hinauf bis zur 46 m hohen Aussichtsplattform um die grandiose Aussicht auf die Heimat von oben zu sehen und wie klein waren die
Leute aus der Vogelperspektive auf dem groß angelegten Vorplatz des Turmes.

Heute erinnert nur noch ein mehrere m hohes Blechmodell an gleicher Stelle an den einstmals so beliebten Eschenburgturm.

Leider gab es damals noch keine Digis und somit sind nur noch selten Bilder aus der damaligen Zeit vorhanden.

Der hölzerne Turm wurde Ende des letzten Krieges von Jabo`s beschossen und brannte bis auf den steinernen Sockel nieder.

Damit aber nicht genug, der Nachkriegsbürgermeister von Nanzenbach ließ den noch intakten Sockel sprengen und es heißt, die Steine wurden für den Wiederaufbau verwendet - ja, aber speziell für die Verwandtschaft.

Dadurch hat sich der Wiederaufbau des Turmes zerschlagen.

Aber, wie heißt es so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt !

Nun, inzwischen hat die Natur durch den Sturm "Kyrill" im Jahr 2007 ganze Arbeit geleistet. Er legte die hohen Fichten flach und seit dieser Zeit hat man auch ohne Turm wieder einen schönen weiten Panoramablick.

Wie kommt man hin ?

Siehe auch : http:// www.myheimat.de/Breidenbach/Beitrag 73948 .


Gruß Harry

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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) am 11.12.2011 um 07:02 Uhr  
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Fred Hampel aus Fronhausen am 11.12.2011 um 08:29 Uhr  
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Wolfgang Thun aus Berlin am 19.12.2011 um 17:31 Uhr  
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