KERNIG IN DIE ZUKUNFT? (TEIL2)

Erkrath: Straße | Teneriffa. Mein Freund Bernhard hat bei www.wdr5.de in der Sendung "Hallo Ü-Wagen" folgendes interessantes Statement abgegeben. Da er viele Jahre als leitender Angestellter in der Metallindustrie gearbeitet hat, weiss er besser als viele von uns, worüber er spricht, besonders wenn es um die Ermüdung von Werkstoffen geht. Ich wollte Euch diese kompetenten Aussagen nicht vorenthalten:

"1. Der Stand der Technik/der Forschung sind Strohhalme aus Expertengläubigkeit einer auf quantitatives Wachstum schielenden Industriegesellschaft. "Auch Generationen vor uns haben schon Atomkraft ... sagt da einer in die Runde. Er hat vergessen hinzuzufügen, dass Generationen in den hier relevanten Zeiträumen ein Wimpernschlag bedeutet, dass diese Anfänger nicht wussten, wie das Ende aussieht oder gar aussehen könnte (GAU). Ähnliches bei anderen Produkten der falschen Industriegesellschaft, hier nur nicht so bedingungslos irreparabel wie im Falle Atomkraft. Vieles von den Befürwortern in der Diskussion ist scheinheilig. Die Fetischisten von quantitativem Wachstum in Wirtschaft und Politik wollen den Scherbenhaufen nicht sehen, den sie für künftige Generationen aufgetürmt haben und marschieren höchst risikofreudig weiter.
Dabei hatte "Die Grenzen des Wachstums" des Club of Rome Mitte der 70er schon Wegzeichen vielfältigster Art geliefert. Man hat Gefälligkeitswissenschaftler gedungen, um zu widerlegen. Ich selbst habe solche Profs vor großen Auditorien gehört.: u.a.: die Ressourcen sind endlos.

2. Gorleben-Salz-wasserlöslich-Klimaänderung-Meeresspiegelanstieg, wohin soll das führen??? Ein Irrweg, begonnen mit Unwahrheiten, zweifelhaften Gutachten der trotzdem mit viel Geld weitergegangen werden soll. Denkende Schüler im 10. Schuljahr können den "Experten" skizzieren, wohin das führt. Dass die Meeresspiegel stark ansteigen werden ist einzubeziehen, d. h. ein Endlager muss mit ausreichendem Sicherheitsabstand über den Maximal-Prognosen liegen. Druckwasser findet überall hin, gesehen vor den Zeiträumen, um die es hier geht. Sieht das kein "Experte"???, oder "nach uns die Sintflut"!!!

3. Werkstoffe-Lebensdauer-unbekannte kritische Stellen in Bauteilen/in der Elektronik/bei den Menschen???
Für bestrahlte Werkstoffe gibt es keine empirischen Langzeitwerte. Zeitrafferverfahren helfen zur Ausgrenzung irreparabler Schäden bei dieser Anwendung nicht wirklich (z.Zt. Strohhalme). Menschenverachtendes Handeln.Wäre doch ein GAU, wir hätten hier nicht die Menge Menschen wie die UDSSR, es würde strahlen und strahlen und strahlen .......... Die Anzahl derer, die zum Betonsarg herstellen bereit wäre würde nie reichen.

4. Flugzeuge. Den zufälligen oder gewollten Flugzeugabsturz muss man
sehen. Mit Werkstoffen usw. hat der nichts zu tun, aber das "Sarkophagproblem" ist das Gleiche. Es gibt hier keine UdSSR-Massen, die auf Befehl Gesundheit und Leben einsetzen. Keiner der Befürworter, Vorstände, Spitzenpolitiker wäre vermutlich bereit, dann als Truppführer zu "arbeiten". Was Du nicht willst das man Dir tut, ....
Danke denen, die diese Gedanken aufgreifen. Lebenschancen für uns und unsere Kinder. Mit der Energiefrage ohne Atomkraft werden wir leben und überleben können. Viel engere Beweise haben die Menschen in Kriegsgebieten und besonders in Europa im letzten Weltkrieg geliefert. Die Menge Menschen sind in der Summe klüger und fähiger, als einige wenige "Großkopferte", nur Lebensraum brauchen sie dazu.

Noch einmal: Es gibt keine 100%-Sicherheit. Ich weiß, wovon ich im Falle hochbeanspruchter Werkstoffe rede. Den alten Satz der Werkstoff-Fachleute: Du weißt ja nicht was Eisen hält, kann man auch umkehren, nämlich dass der Schaden früher - manchmal auch viel früher eintritt, als "nach dem Stand von Technik und Forschung" wahrscheinlich. Passiert weil da eine oder mehrere Unbekannte da waren. Und "Unbekannte" gibt es bei Kernkraftanlagen genügend viele. Ich kenne keinen seriösen Experten, der diese Aussage widerlegen kann. Jeder Tag, den früher ausgestiegen wird, ist eine Chance, das Unumkehrbare zu verhindern und Lebensraum zu erhalten.
Wo ist die Verantwortungsbereitschaft von Politik und Wirtschaft für den Lebensraum und viele Generationen???

Bernhard Runkel, immer noch mit Hoffnung auf Vernunft vor Rechthaberei um jeden Preis. Sinngemäß trifft das auch zu für:
-- Stuttgart 21
-- CO-Pipeline in NRW (hier auch Werkstoffe, Terror und Aus bei GAU)."
Siehe auch: http://www.myheimat.de/marburg/politik/kernig-in-d...

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3 Kommentare zum Beitrag
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 03.10.2010 um 19:46 Uhr  
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Johannes Linn aus Marburg am 03.10.2010 um 19:53 Uhr  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 03.10.2010 um 20:26 Uhr  
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