Erkrather Radwegekonzept

Die Verantwortlichen in der Erkrather Stadtverwaltung möchten das Radeln in der Stadt attraktiver machen – an sich ein löbliche Idee.

Dafür soll ein Radwegekonzept erarbeitet werden, mit dessen Erarbeitung ein auswärtiges Planungsbüro beauftragt wurde – für viel Geld natürlich, denn umsonst arbeitet so ein Planungsbüro ja nicht. Hauptanliegen ist es, bevorzugte Ziele von Radfahrern herauszufinden.

Das hat man auch tatsächlich geschafft, denn man weiß jetzt, dass zum Beispiel Schulen, S-Bahnhaltepunkte und Fahrten zum Einkaufen ganz oben auf der Favoritenliste stehen. Außerdem wurde noch festgestellt, dass Radfahrer Radwege, die diesen Namen auch verdienen, ausreichende und sichere Abstellmöglichkeiten und Ladestationen für E-Bikes haben möchten.

Wie schon erwähnt, so eine Studie kostet Geld und hier hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Stadt Erkrath für irgendwelche Konzepte kein Geld übrig hat. Bereits das Stadtentwicklungskonzept wurde wegen zu hoher Kosten abgelehnt und es ist noch nicht einmal Geld dafür da, die maroden Erkrather Stadtstraßen in Ordnung zu bringen, die immer mehr Schlaglöcher aufweisen.

Und dass Radfahrer vernünftige Radwege, genügend und sichere Abstellmöglichkeiten und Ladestationen für die immer beliebter werden E-Bikes haben möchten, hätte ich den Verantwortlichen der Stadt für erheblich weniger Geld auch sagen können.
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2 Kommentare
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Horst-Peter Horn aus Erkrath | 16.05.2014 | 19:30  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 17.05.2014 | 01:49  
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