Das Puppenstubenmuseum

„Wollen wir wieder Vater, Mutter, Kind spielen?“ fragte mich meine Freundin, damals, so vor 60 Jahren, und wir wollten und schoben unsere Puppenwagen über das holprige Kopfsteinpflaster in unserer Kleinstadt, allerdings ein sogenannter Vater war eigentlich nie dabei. Im Winter waren wir dann stolze Ladenbesitzer, und der kleine Kaufladen bot alles das, was man auch in einem richtigen großen Geschäft bekam. Dann ging es nach Hause, in Richtung Puppenstube, wo man schon einmal für das spätere Leben trainieren konnte, hier war man dann wieder beim Vater-Mutter-Kind-Spiel. Wie alt das Spiel mit den Puppenstuben ist, das erfährt man im Erfurter Puppenstubenmuseum und dort kann der Besucher auch zahlreiche, liebevoll eingerichtete Miniwohnungen bewundern, in denen es an nichts fehlt. Da die Sammlung auch Stücke aus dem 19. Jahrhundert zeigt, ist es nicht nur ein reizvoller Ausflug in die eigenen Kindheit, sondern widerspiegelt auch gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte.
Mich faszinierten, beim Besuch dieses Museum, besonders die Kaufläden, da kannte die Fantasie keine Grenzen.
Ein Besuch in dem liebevoll eingerichteten Museum sollte man sich nicht entgehen lassen, und solche Sätze wie: „Weißt Du noch? oder:“ Das hatte ich auch!“ die kann man dort ständig hören.
Unter www.erfurter-puppenstubenmuseum.de kann man sich auch über die Öffnungszeiten informieren.
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Walter Schönheit aus Gräfenthal | 10.08.2016 | 21:08  
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Silke Dokter aus Erfurt | 15.08.2016 | 21:38  
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Constanze Seemann aus Bad Münder am Deister | 24.09.2016 | 16:48  
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