Schottland

Blick vom Calton Hill zum Berggipfel des Arthur´s Seat | Foto: SCHWARZE-art-PHOTOGRAPHIE
 
Kamine in Edinburgh | Blick vom Calton Hill | Foto: SCHWARZE-art-PHOTOGRAPHIE
Schottland

Ein kleiner Reisebericht.

Schottisches Klima ist viel angenehmer als es oft vermutet wird. Die Winter sind milder und die Sommer nicht so heiß. Der Frühling beginnt sehr viel früher als bei uns. Es gibt den gelben Stechginster so weit das Auge reicht. In den Wäldern macht sich zum Unwillen der Schotten Rhododendron breit. Ein lilablühender Berghang, voll mit Heide im Herbst, ist ein besonderes Schauspiel und ein typisches Bild für Schottland.

Mit den Bus durch Deutschland zum Hafen in Rotterdam. Dort wartet eine große, moderne Nachtfähre. Das ist schon ein Erlebnis für sich, wir haben starken Wind und die Fähre schaukelt beträchtlich, aber alles geht gut. Nach einem tollen Abendessen, mit Freunden und mitfahrenden aus dem Bus, genießen wir gemeinsam das Abendprogramm bevor es in die Kojen geht. Der starke Seegang lässt über Nacht nach. Das Frühstücksbuffet können wir in aller Ruhe genießen und gehen in Hull, bei bestem Wetter, von Bord.

Durch Northumberland und die Borders fahren wir nach Edinburgh. Für´s erste ganz ungewohnt, dass links fahren. Als ich vorn, neben dem Busfahrer saß und er links in den Kreisverkehr eingebogen ist, hatte ich das Gefühl das er was Falsches macht… aber alles okay. Steffen kennt sich aus.

Die Stadtrundfahrt, mit Guide, durch Edinburgh, war sehr informativ. Der Stopp und der Aufstieg auf den Calton Hill mit dem Blick über die Stadt und zum Berggipfel des Arthur´s Seat, bei bestem Wetter, war ein einmaliges Erlebnis. Von da aus sind, zum Beispiel, ganz wunderbar, die vielen Kamine zu sehen, die es noch in Schottland gibt.

Die Fahrt zum Hotel, welches ein Stück außerhalb der Stadt liegt, verging wie im Flug. Dort wurden wir schon erwartet. Die sauberen Zimmer in einem typisch schottischen Ambiente luden zum ausruhen ein. Nach einem 3 Gänge Menü haben wir noch gemeinsam bei einem Ale zusammen gesessen.

Einen Tag in Edinburgh, zur freien Verfügung. Tjaaa, was macht man da? Die Wege der Mitreisenden trennen sich und doch laufen wir uns alle Nasen lang über den Weg. Geschäfte gucken, Andenken kaufen, für die Lieben zu Hause und natürlich Sehenswürdigkeiten aufsuchen, aber was? In der Stadt findet zurzeit das „Edinburgh International Festival“ Stadt. Straßenkünstler wohin ich schaue. Ich habe Karten für das Military Tattoo. Ich gehe erst mal zum Edinburgh Castle, schauen wo ich am Abend sitzen werde.

Der Himmel…mal so mal so. Dicke Wolken und Sonne lösen sich ab.

Anschließend bummeln wir durch die Stadt, findet das Denkmal für den Hund Bobby. Er soll 14 Jahre nach dem Tod deines Herrchen, dem Polizisten John Gray, auf dessen Grab gesessen haben. Auf dem nahe gelegen Friedhof suchen und finden wir das Grab. Beide wurden auf Greyfriars Kirkyard beerdigt. Für Hund Bobby wurde eine Ausnahme gemacht.

Wir verbringen die Zeit mit Kaffee trinken und Postkarten schreiben.

Anschließend bummeln wir durch das Museum of Scotland, aber mich zieht es aufs Dach des Museums (7. Etage). Als Fotografin möchte ich die Aussicht genießen und sie ist Atemberaubend, dass Prinz Charls seine Schirmherrschaft 1991 für das das Museum of Scotland, zurückzog, weil ihm das Gebäude nicht gefallen hat stört mich dabei wenig.

Zum späten Mittagessen suchen wir uns eine typische schottische Kneipe. Und was gibt es? Natürlich Nationalgerichte. Fish ’n’ Chips (gebackener Fisch und Pommes) und Haggis. Was glaubt ihr? Beide Gerichte sind äußerst appetietlich. Ich habe auf meiner Schottlandrundreise mehrfach Haggis gegessen, einfach lecker.

Danach ging es zurück zum Hotel. Was für eine Überraschung. Im Hotel findet eine schottische Hochzeit statt. So viele Männer im Schottenrock, ich bin überwältigt. Fragt mich nicht was sie darunter tragen, ich habe nicht nachgeschaut. Ein kurzer Blickkontakt und ich durfte fotografieren. So viel Offenheit und Freundlichkeit gibt es nicht überall.

Nach dem Abendessen geht es wieder nach Edinburgh, zum Military Tattoo.

Ob das Wetter hält?

Ihr werdet es erfahren.
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