Gedanken zum Ewigkeitssonntag

Tod

Ich habe dem Tod ins Auge geseh´n!
Er war nicht schrecklich sondern anmutig schön!
Und er sprach zu mir : „Willst du nicht mit mir geh ´n?
Ich zeig´ Dir ein Land so fremd doch wunderschön!“

Doch ich schrie „HALT“ und blieb trotzig steh´n!
Ich will noch so manches auf Erden seh´n!
Das solltest du eigentlich schon versteh ´n!
Denn ich finde dieses Leben hier auch noch sehr schön!

Da wand ab der Tod sich und ging weg von mir!
War ihm sicher sehr dankbar dafür!
Und ich kam in Haus das „Krankenhaus“ heißt!
In dam man die Menschen dem Tode entreißt!

Dort arbeitet man fleißig bei Tag und bei Nacht!
Man hat Schwerstkranke dem Leben zurückgebracht!
Dort sah ich viel Glück und manche Freud´!
Doch auch viel Schmerz und manch großes Leid!

Auch sah ich viel Liebe und Zärtlichkeit!
Unter Menschen die gelebt zusammen gar lange Zeit!
Es gab dort Ärzte Pfleger Hilfspersonal und Technik sehr viel!
Dies führte letztendlich bei mir auch zum Ziel!

Nach kurzer Zeit ging es mir wieder gut!
Ich war im Leben zurück hatte neuen Mut!
Und danke allen, die etwas für mich getan!
Durch sie fing mein Leben fast wieder neu an!

Doch er –der Tod- er wird dereinst wiederkommen!
Dann werde ich von ihm mitgenommen!
So betracht ich den Rest des Lebens als geschenkte Zeit!
Und werd versuchen , es zu leben, in Heiterkeit!

Wenn er wiederkommt und klopft an die Tür!
Dann wird´ ich sagen „Jetzt geh´ ich mit dir!“
Denn nichts ist ewig hier auf Erden!
Und immer muss etwas neues werden!

Panta rhei - alles fließt , so schrieb einst schon Heraklit
Alles wird vergeh´n und jeder muss mit!
So ist es gut von Zeit zu Zeit daran erinnert zu werden!
Dass begrenzt ist, unsere Lebenszeit hier auf Erden!

Doch über uns waltet ein , uns liebender, Gott!
Er ist stärker als Leid und auch Not!
Er hat sogar die Haare unseres Hauptes gezählt
Und uns zu seinen Freunden erwählt!

So haben wir Mut und nehmen an, was immer er uns schickt!
Dann ist es das Leben - das uns dann auch glückt!
So führen uns seine Engel durch den Tod zum Himmelstor!
Auf Erden ist dann längst vergessen der Dichter Lui van de Moor(e)

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