Ich habe mich gerade geärgert über die Art und Weise wie einem von myheimat.de die neuen Bedingungen aufdiktiert werden.
Entweder ich akzeptiere oder ich habe keinen Zugang mehr. Es lebe du Diktatur !!! Wo leben wir denn ???
Ich bin damit nicht einverstanden !
Ich schlafe jetzt noch einmal eine Nacht darüber, habe mir aber vorgenommen alles zu löschen und zu gehen !
Ist doch eine verdrehte Welt, dass in einer Demokratie das Diktat einiger Leute, die damit Kohle machen, den Ausschlag gibt.
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Ich war auch überrascht, wie ich die Bedingungen vor die Nase bekam. Es wäre doch ein leichtes gewesen, jedem eine PN zu schreiben (geht doch automatisch) oder einen Beitrag dazu zu erstellen.
Ich bin ja auch schon seit 2007 (paar Tage nach Herbert) hier dabei und kann auch mit den AGB leben. Aber die AGB einem auf diese Art und Weise aufzuzwingen, ist schon mehr als fragwürdig.
Naja, wenn aber das ganze Fußvolk weg geht, dann wird's für die Chefs richtig eng. Immerhin leben die von den Mitgliedern und deren Beiträgen - und das nicht schlecht.
Es wäre sicher kein Fehler gewesen, wenn man auf die Änderungen im Einzelnen hingewiesen hätte. Stattdessen hoffte man wohl darauf, dass fast ausnahmslos einfach geklickt wird.
Die "Macher" verkennen dabei völlig, dass wir die mit Werbung umworbenen Kunden ihrer Werbepartner sind. Die investieren bei MyHeimat in manchmal wirklich ätzende und aufdringliche Werbeeinblendungen, damit wir anschließend unser Geld zu ihnen tragen. Selbst bei denjenigen, die so etwas Aufdringliches ärgert, gehen sie davon aus, dass sich ihre "Botschaften" im Unterbewussten festsetzen und schließlich doch zur Kaufentscheidung vor Ort führen.
So werden wir manipuliert!
Ich weiß nicht, ob irgendwer vom Management unsere Entrüstungen hier und an anderer Stelle liest, falls doch, dann sollten sie schnell ein Wort dazu verlieren, denn sonst verlieren sie ihre Kunden.
Die Methode des GOGOL-Hauses ist wirklich nicht einer Partnerschaft würdig.
Wenn es uns erst hier auffällt, wie seltsam die Spielregeln gewichtet sind, dann sollten wir uns alle Leid tun.
Als ich 1968 die Anmeldung zur Rentenversicherung und Krankenkasse unterschrieb galten ganz andere Regelungen bis hin zu den "Leistungen" für die ich von Anfang an meine Beiträge entrichte, als ich sie heute oder demnächst als Anrecht erhalte. Und was habe ich dazu beigetragen, selbst das SINNLOSE Kreuz bei den Sozialwahlen alle sechs Jahre bewirkt gar nichts.
Ich muss gestehen, ich habe bei den Gogol-§§ noch nicht einmal erkennen können, was sich geändert hat. - Ich gehe davon aus, es werden alles Dinge sein, die nicht zu meinem Nutzen sind, sonst hätte man sich die Mühe gegeben, mir die Änderung schmackhaft zu machen.
Relativ am Anfang des Auftritts von MyHeimat gab es einmal so eine Art Revolution um die Bedingungen zu den Urheberrechten (@ Christel: also man hat schon früher gelesen!). Ich habe dann, wie andere auch, alles gelöscht und MyHeimat verlassen. In der Folge wurden die Bedingungen angepasst.
Was hier stört, ist der Stil! Bei MyHeimat-Treffen zum Beispiel wird eine ganz besondere User-Nähe zelebriert. Doch bei den "harten Fakten" sieht das dann ganz anders aus. Das ist ein Bruch im Verhalten, der dem Management Anlass zum Nachdenken sein sollte.
In der letzten Zeit ist auch die Werbung wirklich störend aggressiv. Dagegen ist Facebook direkt dezent zurückhaltend. Auch das ist eine Strategie, die nachdenkenswert wäre. Bei mir führt es dazu, dass ich nicht mehr entspannt lesen kann, sondern in der Regel nur ganz gezielt Beiträge ansteuere und mich dann wieder ausklinke. Das ist nicht im Sinne der Werbepartner.
Aber vermutlich habe ich auch jetzt nur in den Wald gerufen.....
Hallo lieber Herbert, Thomas, Gerhard, Christel, Claus, Gaby, und Corinna,
ich glaube es ist zunächst eine große Entschuldigung von unserer Seite fällig. Wenn wir eines nicht mit dieser AGB und Datenschutzänderung wollten, dann Euch verärgern. Daraus werden wir lernen und versprechen es das nächste mal wieder besser zu machen.
Zu den Änderungen: wir haben ja gerade keine Änderungen vorgenommen, die eure Position in irgendeinem Punkt verschlechtern, sondern nur solche, die eure Position stärken. Insbesondere betonen wir den Schutz eurer auf myheimat.de geposteten Inhalte gegenüber unregistrierten Nutzern (siehe den vor einer Woche in allen Orten veröffentlichten Beitrag mit den Details zur AGB Änderung: http://www.myheimat.de/augsburg/ratgeber/facebook-...).
Dadurch waren wir fälschlicherweise der Meinung, dass die Beiträge plus das "Popup" ausreichend Transparenz schaffen.
Habt ihr Ideen oder Wünsche, wie wir euch jetzt noch die Änderungen besser näher bringen können?
Vielen Dank und liebe Grüße
Nina Wießner im Namen des myheimat-Teams
...ich habe fast den Verdacht als ob MH das wurscht ist was seine Mitglieder denken.
An eine "Austrittswelle" glaube ich auch nicht da es ja hier genügende gibt die "facebookbegeistert" sind und die das ganze neue AGB-Getöse einfach nicht juckt...
Ich warte einfach mal ab -. gehen zuviele von den Leuten die ich mag - gehe ich auch..
Bei jeder Bitte, einer neuen Regelung zuzustimmen, darf man nicht unterstellen, dass die Benutzer auf dem gleichen Informationsstand sind. Also sollte man bei den Erklärungen bei Null anfangen. Das macht man am besten mit einer kleinen Synopse (alt/neu) und Kurzerläuterung der Änderung. Vielleicht bereitet das zunächst etwas mehr Mühe, doch es zahlt sich in der Summe später aus und ist ganz bestimmt kundenfreundlich.
Die Reaktion des myheimat-Teams unterscheidet sich wohltuend von allem, was man sonst so erfährt! Herzlichen Glückwunsch dazu.
Beste Grüße
Gerhard Falk
P.S. Vielleicht gebt ihr auch mal den Werbeexperten einen Tipp, dass dezenteres Auftreten oft die bessere Methode ist.
danke für dein ehrliches und konstruktives Feedback!
Zur kleinen Synopse:
Wir haben im Beitrag http://www.myheimat.de/augsburg/ratgeber/was-aende... bereits versucht, detailliert und so einfach, wie es bei solch juristisch formulierten und daher nicht immer leicht lesbaren Bestimmungen eben möglich ist, zu erklären, was sich geändert hat. Hast du diesen Beitrag schon gelesen? Hast du dazu noch Fragen?
Mit unseren Werbeexperten sind wir bereits am Arbeiten, um das Werbeaufkommen zu reduzieren. Wenn du angemeldet auf myheimat unterwegs bist, und dich die Werbung dennoch stört, kannst du sie unter "Meine Seite" / "Profil" / "Werbung" zum Großteil ausblenden. Wir bitten aber um Verständnis, dass wir auf Werbeeinnahmen angewiesen sind, um myheimat weiterhin kostenlos zur Verfügung stellen zu können.
Ganz sicher weiß ich, dass myheimat keine altruistische Veranstaltung ist. Wie ein konkreter Werbeauftritt bei den Umworbenen ankommt, ist aber nicht ganz unwichtig, denn sie ist schließlich kein Selbstzweck. Werbung, die ausgeblendet wird, hat auch ihren Zweck verfehlt. Aber da haben wir uns ja verstanden.
Verstanden habe ich auch den Beitrag im Link.
In meiner beruflichen Zeit musste ich oft genug Rechtsänderungen darstellen und erläutern. Bewährt hat sich ganz einfach,
den "alten" Text eines Paragrafen dem "neuen" nebeneinander gegenüber zu stellen
und
im "neuen" die Änderung zu unterstreichen oder fett darzustellen.
Anschließend erklärt man möglichst kurz, was die Folge der Veränderung ist.
(Verweise auf irgendwelche vorherigen Beiträge sind da nur verwirrend. Sie taugen nur als Ankündigung, werden aber nicht immer gelesen und sind auch schnell vergessen.)
Es ging ja eigentlich nicht darum, dass die AGB angepasst wurden, sondern um die Art und Weise, wie dem Mitglied die AGB vor die Nase geknallt wurden. Das hätte mit Sicherheit anders laufen können - nein, müssen.
Im Übrigen bleibe ich dennoch hier. Denn ob ich nun hier oder woanders (das mache ich ja auch) Beiträge einstelle, ist den Suchmaschinen egal. Und wer Angst hat, seine Daten könnten missbraucht werden, sollte mal an den ganz normalen Wahnsinn im Alltag denken. Das geht mit der Krankenversicherungskarte los, geht mit den Paybackkarten weiter bis hin zu den Steuererklärungen..:-)
habe ich dich richtig verstanden, dass du direkt in den neuen Bestimmungen den alten, durchgestrichenen Text gegen den neuen mit den Erläuterungen stellen würde?
Lieber Thomas,
es tut uns, wie gesagt, sehr Leid, dass ihr euch durch die Beiträge und das Popup nicht gut genug vorab informiert gefühlt habt. Wie meinst du denn, wäre es besser gewesen? Dann versuchen wir es beim nächsten Mal besser zu machen.
.................................................... x ............im neuen Text unterstreicht man die
.................................................... x............ Abweichungen (also das jeweils Neue)
.....................................................x.............ggf. auch fett geschrieben
Darunter erläutert man, was die Änderung bewirkt.
Dazu wäre es hilfreich, wenn im System eine Spaltenfunktion zur Verfügung stände. Das ließe sich aber zumindest für die MyHeimat-Redaktionen problemlos einrichten. In jedem Textprogramm steht so eine Tabellenfunktion zur Verfügung.
Wenn ich auf Meine Seite gehe, habe ich rechts oben ganz groß dastehen: Jetzt kostenlos mitmachen und unten drunter der Button "+Beitrag erstellen". Dort könnte ja auch ganz groß stehen: Unseren neuen AGB - bitte beachten und unten drunter ein Butten "Unsere neuen AGB".
ah, jetzt hab ich's verstanden! Wobei das mit der Spaltenfunktion leider nicht so einfach ist, wie du schreibst, da wir nicht mit "normalen" Textprogrammen arbeiten (wie du ja schon am Beitrags-Formular merkst).
Lieber Thomas,
die Idee finden wir gar nicht schlecht, allerdings würde sie diejenigen, die neu auf die Seite kommen (was täglich doch einige Hundert bzw. Tausend sind) vielleicht doch eher verwirren, weil für sie ja gar nichts neu ist. Nur für die bereits registrierten Nutzer ändert sich ja etwas.
Habt ihr weitere Ideen? Dann teilt sie uns gern mit!
Hallo Klaus,
wir sind beim Thema Werbung noch am Überprüfen, warum du ein Banner siehst, obwohl du angemeldet bist, konnten aber bisher noch nicht herausfinden, woran es liegt. Wir melden uns bei dir, sobald wir mehr wissen.
Und auch an dieser Stelle noch einmal Entschuldigung für die ungünstige Vorab-Kommunikation zu den Änderungen!
Aber ich habe mich nicht über die neuen Bedingungen geärgert, sondern darüber, dass mir die Pistole auf die Brust gesetzt wurde. Entweder musste ich die Bedingungen anerkennen, oder ich flog raus und musste mich neu anmelden und dann ging es wieder von vorne los. Entweder die neuen Bedingungen anerkennen, oder man fliegt raus.
Ich habe am nächsten Tag alle meine Kontakte gelöscht und bin aus allen Gruppen ausgetreten. Ich habe eine Mail geschrieben, dass mein Account gelöscht wird. Ich habe 2 äußerst obeflächliche Mails bekommen, die mir zeigten, dass nicht verstanden wird um was es geht.
Ist mein Account gelöscht worden ?
Wie werden die Wünsche der User berücksichtigt ?
Man lullt sie ein und vertröstet, aber so richtig versteht doch keiner, was die User wollen.
Myheimat.de sollte vor allen Entscheidungen eine "Ethik-Kommision" befragen, ob und vor allem wie etwas umgesetzt werden kann bzw. soll. Anscheinend fehlt jegliches Fingerspitzengefühl !
Es reicht eben nicht immer, dass man einfach so lapidar schreibt, dass "eine Entschuldigung fällig ist".
Ich sage es noch einmal zum Schluss, vielleicht ist es auch das Letzte, was ich hier von mir gebe:
Erpressung und Nötigung ist nicht der richtige Weg um zum Ziel zu kommen !!!
Für mich ist das Erpressung und Nötigung, wenn ich gezwungen werde, die neuen Bedingungen zu akzeptieren und sofort rausfliege, wenn ich nicht akzeptiere !!!
Lieber Herr Kärtge,
wir sind sehr dankbar gerade für offene Worte und ehrliches Feedback von so erfahrenen und engagierten Nutzern wie Ihnen.
Gerade die "alten Hasen", die auch immer wieder konstruktive Kritik wagen, sind für uns ein Motor für die Verbesserung von myheimat, da sie durch ihr engagiertes Feedback helfen, die Verbesserung von myheimat stetig voranzutreiben.
Ich kann Ihnen versichern, dass wir Ihr Feedback sehr ernst nehmen und uns sehr tiefgründig mit den Fehlern beim Einspielen der aktualisierten AGBs auseinandersetzen. Weiterhin kann ich Ihnen versichern, dass wir keine böse Absicht hatten und auch nicht die Intention, den Nutzern "die Pistole auf die Brust zu setzen" oder sie zu nötigen. Dass uns aber dann in der konkreten Umsetzung Fehler passiert sind, ist leider auch der Fall. Daher kann ich Ihren Eindruck, wie Sie den Vorgang wahrgenommen haben, sehr gut nachvollziehen. Hierfür möchte ich mich entschuldigen. Aber nicht nur entschuldigen, sondern auch an dieser Stelle versprechen, dass wir vieles aus dem Vorgang in den letzten Tagen gelernt haben und zukünftig hier mit noch viel mehr Sensitivität vorgehen werden. Ich bin tief überzeugt, dass wir genau aus solchen kritischen und berechtigten Nutzer-Rückmeldungen die Chance haben, zu lernen und besser zu werden.
Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir in weiterhin intensiver Zusammenarbeit von engagierten Nutzern wie Ihnen und unserem jungen, hochmotivierten Team myheimat in einem offenen und innovativen Austausch immer mehr zu einem in der Gesellschaft verankerten Medium weiterentwickeln, und freuen uns daher sehr, wenn Sie auf myheimat aktiv bleiben!
Beste Grüße
Martin Huber, Geschäftsführer
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