Spannender Krimiabend in der Buchhandlung Eser in Meitingen

Krimiautor Michael Böhm zu Gast in der Buchhandlung Eser
"Er hat, um Gutes zu erreichen, Böses getan“, so beschreibt der Buchautor Michael Böhm seinen Protagonisten Leo Petermann aus dem gleichnamigen Krimi – „Herr Petermann und das Triptychon des Todes“, den der Autor bei einer eindrucksvollen Lesung in der Buchhandlung Eser in Meitingen vorstellte.

Die Geschichten um den gebildeten, höflichen aber gefühlskalten Frühpensionär, der ein Vermögen in der IT-Branche gemacht hat und seine Probleme auf eine ungewöhnliche Art und Weise löst. Leo Petermann genießt die Ruhe in seinem Landhaus, als die Nachricht eines dubiosen »Todesfonds« sein friedliches Leben stört. Der Erfinder dieses Fonds ist ein alter Bekannter, den Petermann von
der Uni her kennt. Ein eisiges Duell beginnt, aus dem Petermann um jeden Preis als Sieger hervorgehen will…

In einer gemütlichen aber spannenden Atmosphäre mussten sich die Zuhörer erst an den ungewöhnlichen Schreibstil des Autors gewöhnen. Ein Krimi ohne wörtliche Rede, der Mörder ist bekannt und erzählt meist in der Ich-Form. Es gibt keinen Ermittler und der Täter wird nie bestraft. Ein wirklich anspruchsvoller Krimi, der die Besucher faszinierte.
Auf die Frage, welche Gemeinsamkeiten Leo Petermann und der Autor hätten, meinte Michael Böhm: „ Wir haben zwar den gleichen Beruf und sind bereits im Ruhestand, doch bin ich nicht so reich wie er und mit einem Mord hab ich schon gar nichts zu tun.“
Auch der 2. Band der Petermann-Trilogie ist, wie schon der Vorgänger, für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. „Es gleicht einem Adelstitel, wenn man mit diesem Preis erhält“, so der Autor, „ denn diese Auszeichnung wird von Krimiautoren. an Krimiautoren verliehen.“

Zum Abschluss bedankte sich Frau Eser in Namen aller Gäste bei Herrn Böhm für die hervorragende Lesung und hofft, dass der Autor auch mit seinem letzten Band der Trilogie, der voraussichtlich nächstes Jahr erscheint, wieder in der Buchhandlung Eser zu Gast sein wird.Für die Nominierung in Marburg wünschte Frau Eser dem Autor noch alles Gute und viel Erfolg.
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