"Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist"

In der Ellgauer St. Ulrichskirche spendete Weihbischof Josef Grünwald (rechts) das Firmsakrament. Mit den Neugefirmten freut sich auch Pfarrer Franz Walden.
84 junge Menschen empfingen das Sakrament der Firmung
Der 15. Juli 2012 war für die Pfarreiengemeinschaft Nordendorf ein großer Festtag. Weihbischof (em.) Josef Grünwald spendete in der Ellgauer St. Ulrichskirche 37 Jugendlichen das Sakrament der Firmung. Beim festlichen Gottesdienst in der Christkönigskirche Nordendorf wurden 47 junge Menschen im Firmsakrament gesalbt. Weihbischof Grünwald forderte in seiner Predigt die "Firmlinge" auf, ihren Glauben zu leben. "Nach dem heutigen Festtag kommt morgen wieder der Alltag. Habt den Mut euren Glauben zu leben. Dazu braucht ihr allerdings Mut, Ausdauer und Geduld". Den Heiligen Geist bezeichnete der Bischof als "Mutmacher". Der Weihbischof erbat für die Firmlinge auch die sieben Gaben des Hl. Geistes. Beim eigentlichen Firmvorgang gab der Bischof jedem Mädchen und jedem Jungen ein persönliches Wort mit auf den Weg. Nach dem Festgottesdienst stellte er sich gerne mit Pfarrer Franz Walden und den Gefirmten zum Gruppenfoto auf. Der Festgottesdienst in Ellgau wurde vom Kirchenchor unter Konrad und Elke Eser mitgestaltet, in Nordendorf sangen der Kirchenchor unter Waltraud Lindenmayr und der "Taufchor".
Hinter jeder Firmbewerberin/jedem Firmbewerber liegt ein individueller Weg der Vorbereitung. Hinter ihnen standen in der Phase der Vorbereitung Weggefährten, die ihnen bestätigten: "Wer glaubt, ist nicht allein!" Gemeinsam gingen alle durch eine "Schule des Christseins". Diese Weggemeinschaft aus jugendlichen und erwachsenen Christen konnte auf drei Wegen beschritten werden: "Basic", "Power" oder "Special". Jedes "Trainingsprogramm" setzte verschiedene Akzente und Schwerpunkte. Durch die Auswahl für einen der drei Wege signalisierte der "Firmling" Zeit und Mühe zu investieren, sich in die Weggemeinschaft zu integrieren, eigene Talente einzubringen sowie den Glauben zu vertiefen und mit Leben zu erfüllen. Bei diversen Treffen und der Arbeit in Projekten erlernten die Firmlinge den Umgang mit der Eigenverantwortung für ihr Handeln, übernahmen dabei Verantwortung für andere Menschen, erfuhren im Miteinander ihre Stärken und ihre Grenzen, feierten miteinander Gottesdienst und nahmen den Wert eines Lebens als Christ wahr. Pfarrer Franz Walden steckte sehr viel Herzblut in das von ihm erarbeitete Firmkonzept. Erwähnenswert ist auch das außerordentliche Engagment, das der Ortsgeistliche in die Firmkatechese einbrachte.
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