Mariä Lichtmess oder Fest der Darstellung des Herrn

Die Kerzen des Jahres werden an Mariä Lichtmess gesegnet.
Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn, im Volksmund besser als Mariä Lichtmess bekannt. Maria und Josef brachten das Jesuskind vierzig Tage nach seiner Geburt in den Tempel von Jerusalem um es Gott zu weihen. Als fromme Juden taten sie, was das Gesetz des Mose ihnen vorschrieb. Im Tempel begegnete Jesus dem greisen Simeon und der hochbetagten Hanna. Für die beiden Alten erfüllte sich der größte Traum ihres Lebens, denn sie durften dem Jesuskind begegnen. Simeon pries Gott vor Freude und Dankbarkeit für diese langersehnte Begegnung: „Nun lässt du, Herr deinen Diener nach deinem Wort in Frieden scheiden, denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du allen Völkern bereitet hast. Es ist ein Licht für alle Völker und der Ruhm für dein Volk Israel“. Beim feierlichen Gottesdienst am Fest Mariä Lichtmess in der Ellgauer St. Ulrichskirche segnete Monsignore Herbert Lang auch die Kerzen, die für ein Jahr in der Kirche brennen werden, darunter auch die noch ungestaltete Osterkerze und die noch unverzierten Kerzen der künftigen Erstkommunionkinder. Anschließend spendete der Geistliche den Gläubigen auch den Blasiussegen.
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2 Kommentare
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Werner Szramka aus Lehrte | 07.02.2016 | 14:26  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 07.02.2016 | 22:46  
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