"Du solltest mal nach deinem Namenspatron googeln"

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In der Ellgauer St.-Ulrichskirche spendete Weihbischof Florian Wörner 35 Buben und Mädchen das Sakrament der Firmung.
"Du solltest mal nach deinem Namenspatron googeln"
Weihbischof Florian Wörner spendete 79 Jugendlichen das Sakrament der Firmung

Von Rosmarie Gumpp
Ellgau/Nordendorf: Beide Gotteshäuser - St. Ulrich in Ellgau und die Christkönigskirche Nordendorf - waren beinahe bis auf den letzten Platz am vergangenen Sonntag gefüllt. Weihbischof Florian Wörner spendete nämlich am 17. Sonntag im Jahreskreis sowohl in Ellgau als auch in Nordendorf 79 jungen Menschen das Firmsakrament. Die jungen Christen beteiligten sich auch aktiv an der Gestaltung ihres festlichen Firmgottesdienstes. Musikalisch umrahmten die Kirchenchöre aus Ellgau und Nordendorf die feierliche Eucharistie. Bei seiner frohen und mutmachenden Predigt erläuterte der Firmspender die Bedeutung des Firmsakramentes. Zur Spendung des Firmsakramentes durften sich die jungen Leute selbst entscheiden,"bei der Taufe bekannten sich Eltern und Paten für euch zu diesem Sakrament", so Florian Wörner. Der Weihbischof versuchte während seiner Ansprache mit den Firmlingen ins Gespräch zu kommen. "Es gibt eine Kraft, die wir uns nicht selbst zulegen können, eine Kraft, die wir uns aber schenken lassen können", so der Weihbischof. Dies sei die Kraft des Heiligen Geistes. Gott lade ein, seinen Spuren zu folgen. Den eigenen Glauben zu verkünden, erfordere Mut und Kraft. Auch den Jüngern Jesu fehlte anfangs diese Kraft und auch der Mut. Schließlich bat der Weihbischof die Jugendlichen in seiner Predigt, ihm Wörter mit der Endung -mut aufzuzählen. Es folgten beispielsweise Demut, Langmut, Wagemut oder Anmut. Die Bedeutung dieser Begriffe ließ der Bischof in seine Predigtgedanken sofort miteinfließen. Alle diese genannten Eigenschaften seien Früchte des Geistes Gottes, der Kraft gebe und von dem man sich füllen lassen könne. "Wer glaubt, ist nie allein", ermutigte der Geistliche seine Firmkandidaten und auch die mitfeiernden Gemeinden. 35 junge Christen wurden in der Ellgauer Ulrichskirche gefirmt, 44 Jugendliche empfingen die Firmung in der Nordendorfer Christkönigskirche. Weihbischof Florian Wörner versuchte mit jedem Firmling in ein kurzes Gespräch zu kommen, das mitunter sehr erheiternde Elemente zeigte. Wussten die jungen Menschen nicht so recht über ihren Namenspatron Bescheid, erhielten sie den profanen Rat des Kirchenmannes: "Google doch mal nach deinem Namenspatron"! Die jungen Menschen kommen aus der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf, die sich aus den Gemeinden Ellgau, Nordendorf, Ehingen, Allmannshofen, Blankenburg und Holzen zusammensetzt. Unter der Regie von Pfarrer Franz Walden,Gemeindereferentin Sabine Eltschkner und einigen Projektleitern wurden die Firmlinge das Jahr über durch Katechesen, Projekte und weitere Aktivitäten vorbereitet.
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Ludwig-Josef Eglinger aus Erding | 11.08.2014 | 09:29  
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