Die Besucher wünschen sich den Primizsegen

Viele Messdiener aus der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf feierten den Festgottesdienst mit.
Festgottesdienst zum Patrozinium
Neupriester Sebastian Lesch spendet den Primizsegen

Von Rosmarie Gumpp

Allmannshofen-Holzen:
Im Hof der Klosteranlage Holzen fand der feierliche Patroziniumsgottesdienst zum Hochfest des heiligen Johannes des Täufers statt. Hauptzelebrant war der Neupriester Sebastian Lesch. Mit ihm standen Monsignore Herbert Lang und Abbé André als Mitkonzelebranten am Altar. Sebastian Lesch stammt aus Schlesien, studierte in Eichstätt Theologie und Philosophie und wurde im April dieses Jahres in Eichstätt im Bistum des heiligen Willibald und der heiligen Walburga zum Priester geweiht. In der Pfarrkirche Herz Jesu in Ingolstadt feierte er sein erstes heiliges Messopfer, dort ist er auch momentan als Geistlicher tätig. Bei Monsignore Herbert Lang machte der junge Geistliche das Pfarrorientierungspraktikum in Wemding, seit dieser Zeit verbindet die beiden Priester eine Freundschaft. In seiner Festpredigt ließ Monsignore Herbert Lang die Geschichte des Klosters Holzen Revue passieren. So wurde das Kloster im 30jährigen Krieg (1618 – 1648) durch die Schweden total zerstört, die damalige Äbtissin hatte den Mut und ließ auf dem Berg ein neues Kloster errichten. Im Jahre 1696 wurde dafür der Grundstein gelegt, 1710 fand die Weihe des Gotteshauses statt. Im Jahr der Säkularisierung 1803 ging Kloster Holzen in weltlichen adeligen Besitz über, seit 1927 gehört es zur St. Josefs-Kongregation nach Ursberg. Weit ins Lech- und Schmuttertal hinein reichen die beiden markanten barocken Türme der Klosterkirche, deren Patron der heilige Johannes der Täufer ist. So ist im Gotteshaus selbst die Taufe Jesu im Jordan durch Johannes dargestellt. Monsignore Herbert Lang: „Johannes der Täufer war ein begnadeter Prediger, der eine große Anziehungskraft auf die Menschen ausstrahlte. Sein unerschütterlicher Glaube, seine Liebe zur Wahrheit und seine Treue zur Sendung zeichnen den Vorläufer Jesu besonders aus“. Am Ende der feierlichen Eucharistie spendete der Jungpriester den Mitfeiernden den Primizsegen. Die Kirchenchöre der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf gestalteten den Festgottesdienst unter Leitung von Elisabeth Havelka. Der Musikverein Nordendorf umrahmte die Eucharistie mit mehreren konzertanen Beisträgen. Viele Messdiener aus der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf feierten den Gottesdienst mit. Eine stattliche Anzahl von Gläubigen kam nach dem Festgottesdienst in die Klosterkirche, um dort den Einzelprimizsegen des Neupriesters zu empfangen.
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2 Kommentare
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Ludwig-Josef Eglinger aus Erding | 30.06.2016 | 09:35  
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Eugen Hermes aus Bochum | 02.07.2016 | 20:56  
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